Battlefield 3 - EA antwortet auf Boykott-Drohung

Jan

Eine ganze Menge Spieler ist unbegeistert von den Vorbestellerboni für Battlefield 3, ganz besonders nicht, da die so verfügbaren Waffen exklusiv bleiben sollen. Sie fürchten, diese Waffen könnten die Balance des Shooters stören. EA antwortet mit einer FAQ.

Battlefield 3 - EA antwortet auf Boykott-Drohung

Schon Battlefield: Bad Company hat potenzielle Käufer durch exklusive Vorbestellerboni so verärgert, dass sie mit Boykott drohten und damit auch Erfolg hatten. Exklusive Waffen gab es damals nicht. Als hätte EA das schon wieder vergessen, bieten sie jetzt wieder etwas ähnliches an.

Es gibt genug Kritiker an DLCs allgemein, aber das ist hier nicht der störende Punkt. Vorbesteller erhalten nicht nur das Karkand-Map-Pack, das alle anderen später nachkaufen können, sondern auch exklusive Waffen. Und die sollen eben exklusiv bleiben. Darum fürchtet eine große Spielerzahl, diese Waffen könnten den Vorbestellern unfaire Vorteile bringen und damit die Balance des Spiels zu deren Gunsten zerschießen. Darum begann per Reddit eine Boykott-Kampagne.

EA antwortete auf diese Kampagne nun mit einer FAQ, in der unter anderem steht, dass Karkand weltweit als Bonus verfügbar sein wird und ein Preis für das Map-Pack noch nicht feststeht. Interessanter ist für Kritiker aber die Antwort auf die Frage, ob das “Physical Warfare Pack die Balance des Spiels stören wird.” Dass EA hier nicht einfach mit Ja antwortet, überrascht nicht. Allerdings darf man es wohl glauben, wenn geschrieben wird, dass “die drei exklusiven Items speziell ausgewählt wurden, um nicht übermächtig zu sein, die Balance zu stören oder das Spiel sogar komplett zu zerschießen.” Der einzige Grund, dieses Pack zu besitzen, ist laut der FAQ also “ein variationsreicheres Arsenal, das aber keine Vorteile im Kampf bringt.”

Battlefield 3 erscheint am 27. Oktober für PC, Xbox 360 und PlayStation 3.

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