Battlefield 3 - EA rechtfertigt sich vor der ESRB

Jonas Wekenborg
19

Publisher Electronic Arts nimmt Stellung zur ESRB-Wertung, dass man im kommenden Shooter Battlefield 3 Polizisten erschießen wird.

Battlefield 3  - EA rechtfertigt sich vor der ESRB

Bevor “Battlefield 3” überhaupt im großen Stil der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, wachsen bereits die ersten Eklats heran. So rechtfertigte sich Electronic Arts für die Wertung der ESRB, dass man im Zuge eines Missionszieles Polizisten erschießen müsste.

Auf eine Anfrage von Eurogamer folgte das Statement: “Ich glaube, ihr versteht den Ernst der Lage nicht ganz. Um Himmels Willen, da ist eine Atombombe in Paris! Millionen Leben stehen auf dem Spiel!!”

Klingt eigentlich nach einer zufriedenstellenden Antwort, auch wenn man sowas nicht von der PR-Abteilung eines der größten Publisher erwarten würde.

Dies widerspricht ein wenig den Aussagen, die noch vor ein paar Monaten der Produzent der Reihe Patrick Bach abgegeben hatte. In diesen versicherte er den Spielern, dass es keine Opfer unter der Bevölkerung geben solle. “In einem Spiel, das sehr realistisch ist, während du eine Waffe in der Hand hälst und vor dir steht ein Kind, was würde in dieser Situation geschehen? Höchstwahrscheinlich würden die Spieler das Kind erschießen.” Um diesen Hang zur dunklen, fiesen Seite zu unterdrücken, die Spieler laut Bach magisch anziehe, sollte es keine zivilen Opfer geben.

Bereits in der Vergangenheit hatte ein Kriegsspiel für aufschäumende Skandale gesorgt: Die Flughafen-Kampagne von “Modern Warfare 2“.

Weitere Themen: Battlefield 3 - Trial, Electronic Arts

Neue Artikel von GIGA GAMES

GIGA Marktplatz