BlazBlue: Continuum Shift

BlazBlue: Continuum Shift mag zwar einen kryptischen Namen haben, wer sich jedoch nur davon abschrecken lässt, verpasst womöglich eines der besten Beat’em Ups der letzten Jahre. Nachdem der direkte Vorgänger, BlazBlue: Calamity Trigger, sich zu Beginn des Jahres den Status eines Geheimtipps erarbeitete, folgt nun das nächste Kapitel auf PS3 und Xbox 360.

Logisch, dass sich am Spielablauf nicht viel ändert. Heißt: Noch immer kämpft ihr in quiteschbunten Arena bis zum letzten Strich des Energiebalkens, zündet spektakuläre Kombos und sucht nach der passenden Taktik, um euren Gegner aus den Latschen zu klopfen. Kurz: Es gibt mächtig auf die Kinnlade. Anders als in aktuellen Konkurrenten der Marke “Street Fighter 4″ oder “Soul Calibur 2″ erstrahlt die Grafik dabei nicht in modernstem 3D, sondern in zweidimensionalen Sprites. “BlazBlue: Continuum Shift” setzt auf Retrocharme satt Optikprunk.

Neben den Äußerlichkeiten zählen in “BlazBlue” aber in erster Linie die inneren Werte. Das Kampfsystem gehört zu den komplexesten seiner Art, bietet unzählige Angriffsvarianten, Spezialattacken, Kontermoves und Defensivmöglichkeiten – allein die Auflistung der Standardbewegungen verschlingt im Handbuch lockere acht Seiten. “BlazBlue: Continuum Shift” richtet sich daher in erster Linie an Profis.

Mit dem zweiten Teil implementiert Entwickler Arc System Works einige Neuerungen: Zwei frische Kämpfer ergänzen die zwölf Recken aus “Calamity Trigger”, hinzu kommen leichte grafische Verbesserungen, neue Hintergründe, vier neue Modi und zahlreiche Balanceänderungen. Außerdem will man künftig per DLC neue Inhalte (unter anderem weitere Charaktere) nachreichen.

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