Blur - Arcade-Racer war Speck mit Cornflakes

Maurice Urban
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Das Rennspiel Blur kam zwar mit recht guten Bewertungen davon, der finanzielle Erfolg blieb allerdings aus. Letztendlich war das Spiel sogar zumindest teilweise an der Schließung von Entwickler Bizarre Creations schuld. Gareth Wilson versucht jetzt zu erklären, warum der Titel scheiterte.

Blur - Arcade-Racer war Speck mit Cornflakes

Dabei nutzt der frühere Design Manager, jetzt bei Sumo Digital tätig, einen etwas bizarren Vergleich. Für ihn war Blur nämlich wie Speck mit Cornflakes.

“Man muss die Angst der Leute, dein Produkt zu kaufen verringern. Angst ist für den Verbraucher ein größerer Antrieb als Verlangen. Sie werden nichts kaufen, dass sie noch nicht ausprobiert haben, da es scheiße sein könnte. Lizenzierung ist eine gute Methode, aber man muss aufpassen, da Lizenzen Geld kosten. Man muss es im Gleichgewicht halten. Bei Project Gotham Racing 3 haben wir Millionen ausgegeben, um Ferrari zu bekommen, aber es hat funktioniert. Die Leute haben das auf dem Cover gesehen. Aber bei Blur arbeitete die Lizenzierung vielleicht gegen uns: Echte Autos und Waffen. Speck mit Cornflakes.”

Im Februar schloss Publisher Activision Bizarre Creations aufgrund von finanziellem Misserfolg. Das letzte Spiel des Studios aus Liverpool war James Bond 007: Blood Stone.

Weitere Themen: racer, Bizarre Creations

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