Wilson zum Aus von Bizarre: "Es ist schwer das richtige Timing zu finden."

Tino Neumann

Nachdem das britische Entwicklerstudio Bizarre Creations endgültig geschlossen wurde – wir berichteten -, meldet sich nun noch einmal der ehemalige Design-Chef Gareth Wilson zu Wort. Dieser führt im Interview mit eurogamer.com aus, dass das Ende von Bizarre auf eine Verkettung unglücklicher Umstände zurück zu führen sei.

Seit Bizarre übernommen wurde, hat sich die Industrielandschaft massiv verändert. Auch der Spieler ist aufgrund diverser Umstände weniger bereit ein Risiko einzugehen“, so Wilson.

Darüber hinaus habe man damals beim Release von Blur Fehler gemacht. Das Rennspiel ging zeitgleich mit zwei Konkurrenten an den Start, was die Verkaufszahlen nicht gerade verbesserte. So sorgten die Konkurrenz-Titel “Split/Second“ und “ModNation Racers“ für eine schlechte erste US-Verkaufswoche, in der nur rund 31.000 Blur-Exemplare verkauft wurden.

Der Release-Termin was sicher nicht der Beste. Aber es ist auch schwer das richtige Timing zu finden, um zwei oder drei Millionen Spielexemplare zu verkaufen. Entweder brechen Titel aus und verkaufen sich gleich mehr als viel Millionen Mal oder sie erreichen kaum den Break-Even-Point“, so Wilson weiter.

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