Bodycount“ ist der geistige Nachfolger vom „Black“. Damals wie heute zeichnet sich Game Designer Stuart Black für ein Shooter-Gameplay verantwortlich, das die Verwendung von Waffen aller Art in den Mittelpunkt stellt.

Die von Publisher Codemasters neugegründete Guildford Studios wollen diese Tradition mit „Bodycount“ nun fortsetzen. Das Ergebnis: Kompromisslose Action bei der allerhand Level-Architektur zu Bruch geht. Der zerstörbaren Umgebung wurde dabei besonders viel Aufmerksamkeit zuteil. Ähnlich wie in „Bad Company 2“ lassen sich in „Bodycount“ gleich ganze Häuserfassaden einreißen. Diese Feature dynamisiert das Geschehen ungemein, denn in Deckung ist der Spieler nie ganz sicher.

Darüber hinaus bietet „Bodycount“ ein Klassensystem, das die Gegner in über zehn unterschiedlichen Typen kategorisiert. So kann der Tank beispielsweise besonders viele Treffer einstecken und mit sich seiner Mini-Gun durch Mauerwerk schlagen. Der Medic – der Name deutet es bereits an – ist wiederum in der Lage, seine gefallenen Kameraden zum Leben zu erwecken.

Die simpel gestrickten Dauerfeuerorgien werden zusätzlich durch ein Skillshot-System angeheizt. Niedergestreckte Gegner lassen Ressourcen fallen – das sogenannte Intel – das in drei unterschiedlichen Kategorien daherkommt. Wer sich auf dem Schlachtfeld also besonders gut schlägt, der darf durch die Aufnahme von Intel eine Leiste für Spezialkräfte auffüllen. Vier unterschiedliche Kräfte haben die Guildford Studios geplant. So lassen sich über die Fähigkeit Adrenalin zum Beispiel vorübergehende Unverwundbarkeit aktivieren. Luftschläge lassen es hingegen mächtig krachen und auch für eine verbesserte Übersicht ist mit einer Radar-Spezialfähigkeit gesorgt.

Mit „Bodycount“ bieten uns die Guildford Studios auf der Xbox 360 und der Playstation 3 eine vordergründigen Shooter mit etwas angestaubter Grafik und generischer Story. Wer auf der Suche nach schneller und kompromissloser Aktion mit Skillshot-System und vielseitigen Gegner ist, der dürfte mit „Bodycount“ genau sein Spiel gefunden haben.