Was spielst du gerade? (Oktober)

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You know the drill: Wir wollen wissen, welche Spiele ihr aktuell zockt. Egal, ob es ein Klassiker, ein Chartstürmer oder ein unbekanntes Indie Game ist. Selbst peinliche Smartphone-Spielchen und heimlich geklickte Browser-Pannen sollen hier ein Zuhause finden. Was gespielt wird, wird gepostet. Natürlich lässt auch die GIGA-Redaktion mal wieder die Hosen runter und gewährt euch tiefe Einblicke in...oh, wie komme ich aus diesem Satz bloß wieder raus. Egal, los geht´s

Was spielst du gerade? (Oktober)

TOBI

Beleidigte Leberwürste sind uncool und da uns das Testmuster zu „FIFA 13“ dann doch noch irgendwann erreichte (da war doch was), befinde ich mich gerade mit dem FC St. Pauli in der Champions-League Qualifikation. Man wird ja schließlich noch träumen dürfen.

Ansonsten gehört meine volle Aufmerksamkeit dem wohl schlimmsten Arschloch der Videospiel-Geschichte: Handsome Jack! Oh, wie gerne ich diesem eingebildeten Schwein gestern Abend ein Loch zwischen die hübschen Ohren gesetzt hätte. Doch leider war ich gezwungen,  meine “Borderlands 2“-Session abzubrechen. Die Mission „End this!“ wartet also noch genauso auf mich wie die Stufen vor Jacks Festung auf Claptrap.  Ach, und dann ist da noch dieser obergeile „Death Worm“, der sich auf meinem Galaxy S2 regelmäßig an hilflosen Zivilisten vergeht. Ein herrlich amoralischer Spaß für den Jack in mir.

ROBIN

Ich schäme mich ein wenig. Fünf Jahre lang konnte ich mich der „World of Warcraft“ entziehen. Aus Gewohnheit kaufte ich die Add-Ons noch immer, spielte sie alle jedoch nur wenige Stunden, bevor mich die alten MMO-Mechaniken wieder langweilten. Aber mit „Mists of Pandaria“ hat es mich endgültig wieder gepackt. Der asiatische Stil sagt mir ungleich mehr als die Eiswüsten Northrends oder die unzusammenhängenden, seelenlosen Gebiete von „Cataclysm“ zu. Ständig präsentiert mir Blizzard auf Pandaria vertonte Dialoge und Zwischensequenzen, immer begleitet vom großartigen Soundtrack. Die „World of Warcraft“, sie hat mich wieder.

Nebenbei bleibt noch ein bisschen Zeit für „Black Mesa“, das mir noch immer eine der besten Spielerfahrungen des Jahres beschert und beweist, dass bis heute kein anderer Shooter an die „Half-Life“-Reihe herankommt. Die kostenlose Mod ist zu keinem Zeitpunkt von einem aktuellen Vollpreistitel zu unterscheiden und ich kann kaum erwarten, was sich das Team nun für den im Original viel kritisierten Xen-Abschnitt ausdenkt.

KAMAL

Derzeit setze ich mich vor allem mal wieder mit den Abgründen des Menschen auseinander und schlüpfe in  Quantic Dreams „Heavy Rain“ gleich in mehrere Charaktere. Nachdem ich fast an Ari gestorben wäre, musste ich mich damit abfinden, dass ich doch nur ein Feigling bin. Dass ich noch alle Tassen im Schrank habe, habe ich dann allerdings anhand der Trophäe „“I'm not a killer“ bestätigt bekommen. Mal sehen, wie das Spiel dieses Mal ausgeht und ob ich mich danach noch im Spiegel betrachten kann.

Außerdem schlüpfe ich hin und wieder in die Rolle von Gevatter Tod und frage mich bei “Darksiders 2” etwa alle 10 Minuten, wo genau ich den jetzt überhaupt lang muss. Obwohl ich solche Spiele eigentlich nur bedingt mag, lässt mich dieses Epos nicht in Ruhe. Ist es die Angst vor dem Tod, oder dann doch die beruhigende Musik?  Nach 18 Stunden Spielzeit frage ich mich außerdem, wie lange ich noch nach dem richtigen Weg suchen muss. Aber das ist ja dann auch irgendwie der Reiz des Spiels.

Zu Guter Letzt werde ich dank meines Smartphones und dem sinnlosen Spiel “Agent Dash” zu einer Mischung aus Bond und Mr. Incredible und jage immer und immer wieder dämlichen Diamanten hinterher, um spätestens an einem Laster oder einem Baum kleben zu bleiben.  Oder ich helfe illegalen Immigranten und fliegenden Babys mit meinem Smuggle Truck über virtuelle Grenzen in ein besseres Land.

TOM

Ich lache momentan sehr viel vor dem Bildschirm. Entweder, weil „Borderlands 2“ mal wieder Handsome Jack und Claptrap auf mich loslässt, oder weil ich gerade im Dauerfeuer mit einer Pistole, die brennende Raketen verschießt, haufenweise Banditen niedermähe. Letzteres ist auch eher ein manisches Lachen, zugegeben. Gearbox Ballerfest überrascht mich mit seinen scharfen Dialogen und irrwitzigen Charakteren, auch wenn es spielerisch ein paar Wünsche offen lässt.

Auf meinem 3DS habe ich zudem „Theatrhythm – Final Fantasy“ entdeckt. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie man den Titel auszusprechen hat, aber Spaß macht es trotzdem. Da ich sowieso ein Fan von „Elite Beat Agents“ und derlei Rhythmus-Spielchen bin, ist das Ganze mit allen bekannten Melodien des „Final Fantasy“-Universums genau mein Ding. Zuletzt stelle ich mir natürlich täglich die Frage: „Wann kommt endlich die vierte Episode von ‚The Walking Dead‘!?“

JONAS

Die Zeit, in der ich überhaupt noch spielen kann, wird ja bekanntlich langsam rar. Da flüchte ich mich doch gern für ein buntes Einerlei in die Welt von Kryta und lege mit meiner Gilde Weltbosse, Welteneindringlinge und Bugs in „Guild Wars 2“ flach. Ist aber auch wieder so ein erschreckend Sucht-erregendes MMO, das mich einfach fesseln musste. Wenn dann noch Zeit bleibt (mal im Ernst, die bleibt doch immer), dann krame ich wieder mein gutes altes Flash-Lieblingsspiel „Adventure Quest Worlds“ hervor und erlebe die größte Flashwelt Ev4r. Die nächsten Monate halten allerdings wieder viel Wünschenswertes für mich bereit, nur um mal Beispiele zu nennen, kommen da ja noch „Assasssin's Creed 3“ und „Far Cry 3“. Krass!

PEER

Bevor ich Donnerstag die Strat-Kopie mitbringe und mit Tobi bei “Rocksmith” die Gitarren heulen lasse, erinnere ich nochmal an das beste iPhone-Spiel ever. Letzte Woche, als ich in das Loch zwischen dem zweiten und dritten geliehenen Game-of-Thrones-Buch fiel, kramte ich in der S-Bahn mal wieder “GeoDefense” raus. Genau wie der Spin-Off GeoDefense Swarm bedeutet das: Tower Defense in Perfektion. Unheimlich gut ausbalanciert, kitzelige Strategie-Suche, slick aber ohne grafischen Overload, mit höchstem Suchtfaktor. Zweimal durchgespielt, kein Mal gelacht. Und auch beim dritten Mal erneut festgebissen, die harten Levels wieder eine Herausforderung. Dass Critical Thought Games nur ein einziges Erweiterungspack mit neuen Levels veröffentlicht haben, ist mir ein Rätsel – nein, eine Menschheitsfrage, eine Katastrophe, ein satisfaktionsfähiges Unrecht, eine persönliche Beleidigung.

 DAVID

Herr Hain ist grad nicht da, weil er nicht da ist und erst wieder da sein muss, um da sein zu können. Außerdem spielt gerade ein Spiel, über welches er noch nicht reden darf. Es  hat was mit Masken zu tun, mit Ehre und Zorn und mit Masken des Zorn und Entehrung und mit Brüsten.

 

 

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Guild Wars 2

Weitere Themen: gamescom 2013: Vorverkauf für 2014 hat begonnen, 2K Games


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