Braid - Independent Jump 'n' Run für die 360 angetestet

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(Christian) Man sollte meinen, dass im Videospielgeschäft nur die großen Titel Beachtung geschenkt bekommen. Denkste! Seit wenigen Wochen ist auf dem Xbox Live-Marktplatz ein Spiel erschienen, das allen großen Gaming-Serien die Stirn bietet. Die Rede ist von Braid.

Braid - Independent Jump 'n' Run für die 360 angetestet

Dabei ist die momentane Euphorie-Welle bezüglich des Titels aus dem Hause Number None Inc. gar nicht so überraschend: Bereits 2006 sahnte “Braid” Auf dem Independent Games Festival 2006 den Award für das innovativste Spieldesign ab.

Doch auf dem ersten Blick sieht “Braid” wie ein weiterer “Super Mario Bros.”-Abklatsch aus. Man rennt von links nach rechts und vernichtet Gegner, indem man ganz traditionell auf ihre Köpfen springt. Sogar die Story kommt bekannt vor. Die geliebte Prinzessin des Protagonisten wurde entführt und eure Aufgabe besteht darin, na klar, sie zu befreien.

Es dauert allerdings nicht lange, bis “Braid” die vertrauten Gameplay-Pfaden des Super Klempners verlässt. Auf dem beschwerlichen und mit Fallen sowie Feinden gespickten Weg muss der tapfere Held auch Schlüssel und Puzzel-Teile finden. Allerdings gestaltet sich die Suchaktion schwieriger, als es sich anhört, denn ein Faktor spielt bei dem Spiel eine ganz große Rolle: Zeit. Mit Druck auf die X-Taste lässt sich die Zeit zurückspulen.

Und hier haben sich die fleißigen Entwickler selbst übertroffen: Plumpes Zeit zurück drehen reicht häufig nicht aus. Laufwege müssen genaustens studiert und Sprünge penibel getimed werden. In späteren Spielabschnitten verändert sich sogar die Zeit je nachdem, wie sich der Held bewegt. Hilfestellungen gibt es dabei keine. Da kann sich auch schon mal ein wenig Frust zusammenbrauen, die dann in null Komma nichts verfliegt, wenn eine knifflige Stelle gemeistert wurde.

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