Brink

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Das Einzige, woran Brink noch scheitern könnte – ist seine Masse an Features. Es scheint fast so, als habe sich das Entwicklerteam Splash Damage vorgenommen, das Genre des Shooters an jeder nur erdenklichen Definitionsgrenze zu sprengen. Das hohe Innovationspotential des ungewöhnlichen Titels dürfe allerdings auch der Grund dafür sein, dass Brink nun nicht, wie ursprünglich geplant, im Herbst erschien, sondern erst im 2 Quartal 2011. Brink wird unter den Fittichen der Bethesda Softworks entwickelt und erscheint sowohl für den PC, als auch für die Playstation 3 und die Xbox 360.

Die Hintergrundgeschichte ist im Jahr 2045 angesiedelt und ist stark von Kevin Costners „Waterworld“ inspiriert zu sein. Der überwiegende Teil der Erde ist überflutet und nur wenige Enklaven bieten den Menschen Schutz. Auch „The Ark“, der Handlungsort des Spiels, ist ein solcher Zufluchtsort. Allerdings sorgen ein andauernder Flüchtlingsansturm und Ressourcenknappheit für zunehmende Spannungen unter den Bewohner der Enklave. Damit steht die schwimmende Arche an der Schwelle (englisch „Brink“) zum Bürgerkrieg und es entbrennt ein Konflikt zwischen dem Sicherheitsapparat und den Widerstandskämpfen.

Nicht weniger als „das Ende der Genres“ wollen die Entwickler von Splash Damage mit Brink erreichen. Das klingt natürlich erst mal nur nach dem üblichen Marketing-Quatsch, den dieser Tage fast jedes Studio in Auflauf bringt, um mehr Aufmerksamkeit für ihren Titel zu erheischen. Brink könnte jedoch eine wirkliche Ausnahme darstellen.

Auf Platz eins der Innovationliste steht die Vermengung von Single-, Koop- und Multiplayermodi. Das bedeutet, dass man sich in Brink nur einen Spielercharakter anlegt und diesen sowohl online, als auch offline verwendet. Allerdings erlaubt Brink darüber hinaus einen nahtlosen Wechsel der Modi. So ist es während dem Spielen der storybasierten Singleplayerkampagne möglich, sich ad hoc – über bestimmte Konsolen in der Spielwelt – in ein Multiplayergefecht mit bis zu 16 anderen Spielern einzuschalten. Brink gibt vor diese spontanen Wechsel auch im Rahmen der Handlung sinnvoll unterbringen zu können und eine interaktive Story zu entfalten. Dies geschieht über dynamische Schlachtfelder, die ihrer Spielfigur kontextorientierte Missionsziele zuweisen, was wiederum Einfluss auf die militärische Gesamtlage in „The Ark“ hat.

Des Weiteren hat Splash Damage dem Shooter noch ein unglaublich umfassendes Charaktergenerierung-System spendiert, das auf dem Sammeln von Erfahrungspunkten basiert und den Spieler zahlreiche Möglichkeiten zur Individualisierung der Spielfigur an die Hand gibt. Hinzu kommen vier wählbare Klassen (Soldaten, Agenten, Ingenieure, Sanitäter), 15 Level und ein riesiges Ausrüstungsrepertoire. Auch das Deckungssystem „S.M.A.R.T“, welches sich an der Sportart Parcours anlehnt und bisweilen etwas an „Mirror´s Edge“ erinnert, sieht aus, als könnte es tatsächlich gut funktionieren und Spaß machen.

In unserer Videosektion stehen mehrere Entwicklervideos bereit, die die genannten Features von Brink ansehnlich zusammenfassen. Neuigkeiten zum Release oder gar zu einer spielbaren Demoversion, gibt natürlich zeitnah bei uns.

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