Cabal 2

Cabal 2

Es muss ja nicht immer gleich „World of Warcraft“ sein. Der Markt der Free-to-Play-MMOs boomt ja auch nicht erst seit gestern, angefangen hat alles mit sogenannten „Freeshards“, auf denen man etwa das altehrwürdige „Ultima Online“ kostenlos – und freilich nicht ganz legal – spielen konnte. Weiter ging's dann schon bei den kleinen, sagen wir, recht kostengünstig produzierten Titeln. So wie „Cabal Online“.

Cabal 2: Free to Play ganz legal

„Cabal“ hat am bewährten Prinzip das sich alle MMOs teilen natürlich nichts geändert. Im Gegenteil: Statt eines Simpeleinstiegs im Stile von „WoW“, musste man sich in den ersten Versionsnummern durch umständliche Menüs und völlig undurchsichtige Spielmechanismen wurschteln. Hinzu kam stumpfes Grinding, toll erzählte Geschichten gab's hier nicht.  Allerdings lockte ein entscheidender Unterschied dann doch zahllose Gamer an: Eine monatliche Abogebühr blieb hier nämlich aus.

Und weil „Cabal Online“ damit so erfolgreich war, kündigte Entwickler ESTsoft jetzt auf der G*Star 2010, der größten koreanischen Spielemesse, einen zweiten Teil an. „Cabal 2“ soll der heißen und das Erfolgsrezept weiter ausbauen. Dafür soll sich der Titel vor allem in genau den Bereichen weiterentwickeln, in dem bisher die größten Unterschiede zur Triple-A-Konkurrenz bestanden. Um genau zu sein: Bei Grafik und Story.

Um Problem Nummer eins zu beheben, bedient sich ESTsoft eines einfachen Handgriffs: Man lizensiert mal eben die mächtigste Engine, die man derzeit auf dem Markt erstehen kann, genauer gesagt die Cryengine 3. Vorbei also die Zeiten, in denen die Maxime der meisten Studios lautet, ihre Titel für Jedermann spielbar zu machen. Ein gefährlicher Schritt, könnte da doch ein nicht zu unterschätzender Teil der Spielerschaft wegen zu hoher Hardwareanforderungen per se ausgeschlossen werden. Andererseits dürfte „Cabal 2“ bei Erscheinen das wohl schönste MMO aller Zeiten sein.

Problem Nummer zwei, also die fehlende Story, wird ebenfalls angegangen. Wie das passieren soll, darüber hüllt sich ESTsoft noch in Schweigen. Lediglich die Aussage, man wolle „großen Wert auf eine gut erzählte Geschichte legen“, konnten man den Koreanern auf der Messe entlocken. Wahrscheinlich ist aber ein durchdachtes Questsystem, das den nervigen Grindingpart des Vorgängers ausmerzt.

Viel mehr Infos gibt es noch nicht zu „Cabal 2“, ein Release im kommenden Jahr erscheint zudem unwahrscheinlich.

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