Call of Duty Black Ops Annihilation - Mehr Karten für mehr Geld für mehr Spaß

Jonas Wekenborg
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Versehentlich waren schon Wochen vor der Veröffentlichung des neuen Map-Packs für Call of Duty: Black Ops dessen Details an die Öffentlichkeit gedrungen. Auf Annihilation taufte Entwickler Treyarch die dritte DLC-Runde, die wie gehabt mit knapp 15 Euro oder 1200 Mircosoftpunkten zu Buche schlägt. Diesmal kann man jedoch nicht mit so prominenten Protagonisten wie George Romero punkten, der zuletzt in Escalation als Zombie für Aufsehen sorgte. Steckt dafür etwas mehr Inhalt im Paket?

Call of Duty Black Ops Annihilation - Mehr Karten für mehr Geld für mehr Spaß

Träumt weiter, natürlich nicht! Wie die bisherigen Zusatzpakete enthält auch “Annihilation” vier Maps für die kompetitiven Mehrspieler-Varianten und eine Erweiterung für den Zombie-Überlebenskampf. Na gut, ein paar neue Achievements gibts obendrauf, falls das irgendjemanden interessieren sollte. Wir könnten wieder die Frage stellen, ob für 15 Euro ein realer Gegenwert geboten wird. Doch diese ewige Litanei geht euch sicherlich genau so auf die Nerven, wie uns selbst. Fakt ist: die vorherigen Map-Packs verkauften sich wie geschnitten Brot und das wird wohl auch in diesem Fall nicht anders sein. Darum halten wir jetzt lieber die Klappe – und stellen euch einfach die neuen Karten vor …

Die ganze Chose beginnt mit einem Besuch im “Drive-In”. Okay, zugegebener Maßen ist das Ding ziemlich runtergekommen und Gäste gibt es auch nicht mehr, obwohl aus irgendwelchen Gründen der Projektor noch läuft. Aber kein Wunder, schließlich treiben sich plötzlich mehr als ein Dutzend schießwütiger Draufgänger zwischen ollen Wohnwagen, einer alten Spielhalle oder einem Diner umher, und ballern auf alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist.

Aber halt, die gibts ja hier gar nicht. Dafür bietet die recht kleine Map zwei, drei sehr schöne Aussichtspunkte, die ideal für – genau – Sniper geeignet sind. Obwohl, so perfekt sind sie dann doch wieder nicht, denn es ist leicht, den auf den Kartenmittelpunkt konzentrierten Schützen hier in den Rücken zu fallen und sie ein bisschen mit dem 23 Zentimeter langen Kampfmesser zu “stupsen”. Eine insgesamt solide Map ohne große Höhepunkte.


In luftige Höhen geht es dagegen bei “Silo”, wo vor allem ein markanter Turm heraussticht, der Snipern selbstverständlich eine hervorragende Sicht ermöglicht und sich im Team mit einem weiteren Spieler relativ locker verteidigen lässt. Der leicht vereiste russische Militär- und Industriekomplex bietet aber dank seines verwinkelten Aufbaus jede Menge Schutz vor Beschuss und auch Gelegenheiten, die Scharfschützen vom Turm zu holen. Unten geht es dagegen rasant zur Sache, gerade im Bereich der zentralen Baustelle, gleich neben einer Raketenabschussrampe, schreckt uns ohrenbetäubender Lärm immer wieder auf, während wir durch Tunnels und Röhren sprinten und die komplexe Wegführung für Hinterhalte nutzen.

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