Call of Duty: Black Ops - First Strike - Test: Teurer Kartenspaß

David Hain
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Es war einer der großen Aufreger des vergangenen Jahres: Activision wollte für seine Kartenpakete zum Millionenseller "Modern Warfare 2" plötzlich Geld. Und zwar nicht gerade wenig. 15 Euro kosteten Stimulus und Resurgence, beide boten gerade einmal eine Handvoll neuer Maps. Der Aufschrei war entsprechend groß – gekauft hat’s trotzdem jeder. Wir sind gespannt, wie sich das mit "First Strike" verhält, dem ersten DLC für "Black Ops".

Call of Duty: Black Ops - First Strike - Test: Teurer Kartenspaß

Ein knappes halbes Jahr nach Veröffentlichung von “Call of Duty: Black Ops” ist jetzt auch Treyarch dran: “First Strike” kommt mit fünf neuen Karten, die erste, “Ascension”, ist allerdings eine Map für den “Zombiemodus”. Die spielt sich wie alle Zombiekarten – auf engsten Raum verteidigen wir uns gegen immer stärker werdende Monster. Nichts Besonderes also. Bleiben vier Karten, die wir euch im Detail vorstellen.

Berlin Wall
“Berlin Wall” ist für uns natürlich ein besonderes Schmankerl – als Berliner Redaktion freut man sich automatisch, wenn im Hintergrund der Karte der hauptstädtische Fernsehturm in die Höhe ragt und entspannt vor sich hin sendet. Grafisch ist “Berlin Wall” eindeutig die schönste Map – die alten Hotels, Straßenreklamen und hübschen Bauten im Stil der 30er Jahre wissen zu gefallen, am Mast des “Hotel Rabe” flattert sogar die Deutschlandflagge umher.

Die Besonderheit ist hier der Todesstreifen in der Mitte, der auf recht groteske Art und Weise den echten Mauerstreifen nachempfindet – nur das hier todbringende Selbstschussanlagen jeden falschen Schritt sofort bestrafen. Der Streifen trennt das linke und rechte Areal voneinander, lädt zum Snipern ein und fördert taktische Vorgehensweisen. “Berlin Wall” macht Spaß und ist neben “Discovery” die beste Map im Paket.

Discovery
Ein El Dorado für Scharfschützen: “Discovery” ist eine eingeschneite Forschungsstation in der tiefsten Antarktis und bietet ausufernde, weite Flächen, die von gleich mehreren Seiten einsehbar sind. Eine Besonderheit sind hier die Eisbrücken im Mittelteil der Karte, die bei Granatenbeschuss in sich Zusammenstürzen. Wer dagegen die Eisenbrücken nehmen möchte, serviert sich selbst wunderbar auf dem Präsentierteller.

Generell ist “Discovery” eine sehr kampfintensive Karte. Einigeln ist hier nahezu unmöglich, wer sich nach “draußen” bewegt, ist binnen Sekunden tot. Der Schwierigkeitsgrad ist hier entsprechend hoch, was die Map aber nicht weniger spaßig macht. Vor allem “Suchen und Zerstören”-Matches werden so angenehm spannend. Eine unserer Favoriten.

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