Call of Duty: Black Ops - Spieler hacken Krankenhaus-Server

Stefan Seibert

Im von Infinity Ward entwickelten Call of Duty: Modern Warfare 2 war der Multiplayer nur über hauseigene Server spielbar. Bei Treyarchs Call of Duty: Black Ops läuft das anders. Dort besteht nämlich die Möglichkeit, fremde Server anzumieten.

Offensichtlich verstanden einige Spieler das aber falsch. Am vergangenen Dienstag wurde nämlich der Server der Seacoast Radiology gehackt. Die Radiologie sah sich dazu gezwungen, ihre Patienten zu warnen, denn die Hacker hatten ja Zugriff auf Patientennamen, deren Sozialversicherungsnummern, Adressen und Diagnosen. Dass die Hacker an diesen Daten keinerlei Interesse hatten, konnte das Unternehmen zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen.

Erst eine spätere Untersuchung ergab, dass die bösen Hacker lediglich die Server-Software von Call of Duty: Black Ops installieren wollten. Im Klartext: Sie hackten den Server der Radiologie, um das Spiel im Multiplayer zu zocken. Wer die Täter sind, konnte man allerdings nicht herausfinden. Immerhin waren sie wohl klug genug, ihre Spuren im Nachhinein zu verwischen. Kurios ist die Geschichte aber trotzdem. Daran sieht man allerdings, wie sehr einige Spieler wohl schon süchteln, dass sie sich gezwungen sehen, fremde Server zu hacken.

Weitere Themen: Server, Activision Blizzard

Neue Artikel von GIGA GAMES

GIGA Marktplatz