Der neue Call of Duty Multiplayer: Brüste, Hunde und Kantenflimmern

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Mark Rubin ist ja schon seit geraumer Zeit der Meinung, dass viele Spieler sich emotional an Call of Duty Lassie gebunden haben und deswegen gibt’s den CoD-Hund jetzt auch im Multiplayer. Beim gestrigen Event, in dem Infinity Ward in einer Stunde vieles vom neuen Multiplayer präsentiert hat, gab es unglaubliche Neuerungen: Die Frauen sind im Mulitplayer von CoD:Ghosts angekommen – es gibt nun weibliche Charaktere. Ähnlich innovativ wie ausweichende KI-Fische!

Der neue Call of Duty Multiplayer: Brüste, Hunde und Kantenflimmern

Gerade sah ich mir den neuen Multiplayer-Trailer an und dachte mir so: “Das schaut gar nicht mal so gut aus.” Im Grafik-Vergleich zu den vielen anderen Release-Titeln die dieses oder nächstes Jahr für die neue Konsolengeneration erscheinen sollen, ist “Call of Duty: Ghosts” in der unteren Hälfte angesiedelt. Aber abgesehen davon, was gibt’s eigentlich jetzt Neues?

Call of Duty: Ghosts – der Multiplayer im Überblick

Angekündigt wurden von Rubin zum Konsolenstart am 5. November 2013, dass CoD insgesamt 14 verschiedene Multiplayerkarten angeboten werden. Es wird aber kein Cross-Plattforming, also das Spielen mit Freunden auf PlayStation 4 mit PlayStation 3-Besitzern oder Xbox One und Xbox 360, geben.

Das ist, soweit ich verstehe, nicht erlaubt und wird daher unwahrscheinlich sein. Vom Standpunkt eines Entwicklers bin ich mir nicht sicher, ob das eine gute Idee ist. Der Hauptgrund dafür ist, dass sie grafisch unterschiedlich sind. Es würde wirklich schlecht sein, wenn grafisch eine Konsole mit höherer Auflösung, high-poly Rauch die Sichtbarkeit verschleiern würde und auf der Xbox 360 das nicht passieren würde, dann wäre es ein Vorteil von einem Spieler zum anderen.“, so Mark Rubin. Wie könnte man es auch wagen, dass unterschiedliche Hardware gegeneinander im Multiplayer spielt, das wäre gegen jedes Prinzip, das wäre wie, als würde man CoD:Ghosts auf dem PC veröffentlichen.

Der Broadcaster-Mode, der bereits aus Black Ops 2 bekannt ist,  ist zwar noch nicht endgültig entschieden, aber es wird definitiv einen Zuschauermodus geben, mit dem man Competitive Matches verfolgen kann. Dazu gibt es ein Matchmaking ausschließlich für Clans, sagte Rubin: “Es ist im Grunde ein on-the-fly Qualifier für Tournaments. Als Clan meldet man sich an und wird gegen einen ähnlich-gute Clans spielen, wenn es um das Skilllevel geht und es wird natürlich Ranglisten geben.”

Und dann ist da der neue Squad Mode: Man kann sich ein ganzes Team aus Spezialisten zusammensetzen, mit denen man gegen andere Spieler antritt. Im Solo Mode werden fünf Charaktere von der KI übernommen und man selbst tritt gegen einen anderen Spieler an. Wer das Match gewinnt, bekommt ein paar Erfahrungspunkte. Im Co-Op Mode tritt man gegen andere Squads an, die vollkommen vom Computer gesteuert werden. Je nach dem wie das eigene Team aus sechs Freunden performt, gibt es ebenfalls Erfahrungspunkte. Wenn man aber gegen das gegnerische Squad verliert, bekommt der Besitzer dessen ein paar Erfahrungspunkte. Diese EP wird er auch dann erhalten, wenn er selbst offline ist und sich später wieder einloggt. Über längere Zeit levelt das Squad auch auf, wird dadurch ein bisschen klüger und bekommt stärkere Wummen in die Hand gedrückt.

Call of Duty: Ghosts – zerstörbare Umgebung, neue Modes und mehr

Es gibt im neuen Shooter von Infinity Ward unterschiedliche Zerstörungen, die möglich sind. Im Gegensatz zu Battlefield wird nicht immer die vollständige Umgebung in die Luft fliegen, sondern es werden immer nur bestimmte Set-Pieces zerstörbar sein. Es sind keine zufälligen Explosionen erwünscht, da die Gamer sonst die Umgebung weniger als strategisches Mittel einsetzen. Durch einen Kill-Streak, ähnlich der MOAB oder Atombombe in anderen CoD-Teilen, soll sich die gesamte Karte für die Spielrunde verändern.

Bis jetzt sind auch noch keine Dedicated Server geplant, welche immer wieder von der Community gefordert werden. Dedizierte Server sind für PC-Spieler immer wieder ein wichtiges Thema, da sie damit einfacher Clan-Matches planen können, sich als wichtigen Teil der Community führen und vor allem Ban-Listen bieten, mit der Bug-Abuser und verschiedene Hacks schneller unterbunden werden können, als auf offiziellen Servern.

Call of Duty: Ghosts – neue Protagonisten: der Hund und Frauen

Fast hätten wir den Hund vergessen, der ist doch dieses mal besonders wichtig. Die neue Kampfbestie ist ein Kill-Streak-Reward und kann dann jederzeit eingesetzt werden. Er hat nur eine Aufgabe und die heißt “töten!”, er folgt dem Spieler und wenn der dann stirbt und den Gegner töten kann, der einen umgeholzt hat, dann gibt es eine abgeschlossene Challenge die “Märtyrer Hund” heißt. Wir freuen uns, wie in unserem Video gezeigt, schon total auf den Hund.

Als Charakter für den Multiplayer kann mn nun auch eine Frau auswählen, mit der man in den Krieg ziehen kann. Ob diese dann in dem Squad Mode eingesetzt wird oder generell überall spielbar sein wird. Aber, hey, CoD hat jetzt auch Frauen.

Quelle: joystiq, Kotaku, Polygon

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