Call of Juarez: The Cartel - Vorschau: Wilder Westen Los Angeles

Tom
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Howdie, Partner. Ich erzähle dir heute eine Geschichte aus dem Wilden Westen. Es geht um harte Kerle und Gesetzlose, um wilde Schießereien und die Freiheit der endlosen Prärie. Es ist die Geschichte von drei knallharten Gesetzeshütern, die sich zusammenschließen, um ruchlosen Banden das Handwerk zu legen.

Call of Juarez: The Cartel - Vorschau: Wilder Westen Los Angeles

Doch diese Banden sind keine Viehdiebe oder Weggelagerer, sondern mexikanische Drogen-Kartelle, die das moderne L.A. im kriminellen Griff halten. Und die drei Helden sind auch keine Sheriffs oder Marshals, sondern knallharte Bundesbeamte vom FBI, dem DEA und dem L.A. Police Department. “Call of Juarez” macht einen gewagten Satz und katapultiert sein gewohntes Wild West-Setting in die Gegenwart.

Wie man seitens des Entwicklers Techland erklärt, ist der Wilde Westen eben nicht an eine feste Epoche geknüpft, sondern steht synonym für bestimmte Werte und Themen. Die fünf Pfeiler, die demnach das Gerüst Wild West tragen, sind die Location, echte Männer, Gesetzlose, das Gefühl der Freiheit und ein düsterer, erwachsener Ton. All das wird uns für “Call of Juarez: The Cartel” versprochen. Nur eben in der Gegenwart.


Und noch etwas ist neu: “The Cartel” ist als Koop-Spiel ausgelegt, für drei Rollen. Sind
weniger als drei Spieler am Start, springt der Computer für fehlende Mitspieler ein, was sogar nahtlos funktionieren soll – praktisch, etwa im Falle eines Disconnects. Jeder Part ist vom Gameplay her gleich, allerdings entwickelt sich die Story für jeden Ermittler etwas anders. So bekommt Ben auf einmal einen Anruf mit speziellen Informationen, den die Cop-Kollegen Kimberley und Eddie nicht hören können.

In einer anderen Szene ist das Team zwar im gleichen Level unterwegs, aber räumlich voneinander getrennt. All das hat natürlich den schönen Nebeneffekt, dass ihr euch theoretisch dreimal durch die über 15 Missionen der Kampagne kämpfen und dabei immer noch etwas Neues entdecken und erleben könnt.

Und von dem, was wir gesehen haben, könnte sich das durchaus lohnen. Bei einer Präsentation wurden uns Teile aus zwei Levels gezeigt, die definitiv Lust auf mehr machen. Beim ersten Einsatz wurde zunächst ein Informant von den drei Badass-Helden aufgemischt, die frei nach dem Motto Bad Cop, Bad Cop und Worse Cop agieren. Der arme Schlucker wurde dazu überredet, ein verstecktes Mikro zu tragen, um einem Drogenbaron auf die Schliche zu kommen. Doch die Sache ging schief und der Informant wurde von den bösen Buben umgelegt. Kein Problem für die drei toughen Cops: In einer Autoverfolgung konnten sie die Gangster bis zu einem Club verfolgen. Nach einem kurzen Ausflug durch eine Nebengasse, eine Prügelei mit ein paar Punks inklusive, ging’s hinein.

In dem Club wummerte der Bass, und die Tanzfläche war voll – es kam wirklich das Gefühl von Enge auf. Ein beeindruckender Moment, vor allem, da die Tanzenden keine gleichhüpfende Menge à la “Guitar Hero” waren, sondern nach einer bunten Mischung wie im echten Leben aussahen. Wow!

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