Gummi, Blech und Scherben: Race Driver: Grid

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(Christian) Es geht zurück auf die Straße! Nachdem Codemasters im letzten Jahr mit Colin McRae: DIRT die Rallypisten im Sturm erobert haben, geht es nun zurück auf den Asphalt. Kann Race Driver: GRID in die Fußstapfen der DTM-Vorgänger treten oder geht dem Motor schon nach dem Start die Puste aus?

Gummi, Blech und Scherben: Race Driver: Grid

Wir schreiben die letzte Runde auf dem Stadtparcours von San Francisco. Unser Ford Mustang zieht aufgrund unliebsamer Berührungen mit der Konkurrenz nach links. Auch ein bisschen Qualm lässt sich aus der verbeulten Motorhaube erkennen. Nur noch wenige Meter bis zum Ziel. Doch dann das: Kurz vor der letzten Kurve drängt uns unser Rivale gegen einen Reifenstapel. Soll es das etwa gewesen sein?

Zum Glück nicht! Denn nachdem die “direkte Wiederholung” aktiviert wurde, haben wir die Möglichkeit, ein wenig die Zeit zurückzudrehen und den Fehler auszubügeln. Und so können wir uns gegen die Attacke der Konkurrenz zur Wehr setzen und den Sieg mit nach Hause nehmen.

Ein weiteres Rennen ist also gewonnen und das Preisgeld fällt dank erfolgreich absolvierter Aufgaben gleich doppelt so üppig aus. Dadurch haben wir endlich die Möglichkeiten unser eigenes Team zu gründen. Denn nur so bringt man es zu etwas in der Welt des Rennsports.

Also einen knackigen Namen ausgedacht, die Lackierung ausgewählt und das Design festgelegt. Von nun an stehen alle Türen offen! Naja, nicht ganz: Ein Blick auf die Teamtabelle zeigt, dass es bis zur Spitze noch ein weiter Weg ist. Momentaner Platz: 259. Na dann mal ran an die Buletten!

Die ersten Veranstaltungen sind erfolgreich absolviert, das Ansehen steigt und die Portokasse füllt sich fleißig. Diverse Sponsoren werden aufmerksam und wollen ihren Namen auf das Auto. Doch damit sie Zahlen müssen einige Ziele erreicht werden. Mal muss ein bestimmter Platz erreicht werden oder auch nur das Rennen durchgestanden werden.

Gefahren wird rund um den Globus. Dabei unterscheiden sich die Veranstaltungen je nachdem, auf welchem Kontinent man gerade unterwegs ist. In Europa liegt das Schwergewicht auf Tourenwagen oder Open Wheeler, die auf traditionellen Rennstrecken um die Wette heizen. In den Vereinigten Staaten von Amerika bestimmen Muscle Cars, Destruction Derbys und Stadtparcourse den Rennalltag. In Japan hingegen wird viel Wert auf das Driften gelegt. Da dürfen auch die beliebten japanischen Autofirmen nicht fehlen.

Dank der NEON und EGO-Engine von Codemasters macht “Race Driver: GRID” zu jeder Zeit eine blendende Figur. Nicht nur die Fahrzeuge sind mit viel Liebe zum Detail ausgestattet. Auch die Strecken können sich sehen lassen. Dabei läuft das Renngeschehen jederzeit flüssig und die aberwitzige Geschwindigkeit sorgt für schweißnasse Hände.

“Race Driver: GRID” hinterlässt nach den ersten Kilometern einen richtig guten Eindruck. Die Grafik ist erste Sahne, die Steuerung geht leicht von der Hand und die Rennen sind nicht nur actionreich in Szene gesetzt, auch die Spannung steigt mit jeder Runde. Doch wie schlagen sich Dennis und Maxi auf der Rennstrecke? Das seht Ihr ab 22 Uhr bei GIGA GAMES!

Weitere Themen: Disney Interactive Studios

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