Command & Conquer 3 GAMESCHECK

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(Dennis) Mittlerweile sollte jeder ambitionierte Gamer einen Blick auf den Tiberium Krieg geworfen haben. Bis jetzt sind mehrere Patches erschienen und seit kurzem auch der massive "World Editor". Wir starten heute Abend ein umfassendes Round Up und machen den längst überfälligen Gamescheck.

Command & Conquer 3 GAMESCHECK

Zum allgemeinen Spielprinzip muss eigentlich nichts mehr gesagt werden. Die traditionsreiche Westwood-Serie geht erneut in die dritte Runde, nachdem “Tiberian Sun” nachträglich vom dritten zum zweiten Teil umgenannt wurde. Die “Red Alert”-Serie ist seit dem offiziell als Spinoff anzusehen, was auch auf “Generäle” zutrifft.

“Tiberium Wars” ist auf keinen Fall eine Genre Revolution. Vielmehr verlässt sich Publisher und Entwickler Electronic Arts, wie erwartet, auf alt bewährtes und bleibt jeglicher Neuerung schuldig. -Ach ja! Es gibt eine dritte Fraktion. Doch das letzte wichtige Non-C&C RTS mit nur zwei Parteien war ohnehin “Warcraft 2″.

Im Grunde handelt es sich bei “Command & Conquer 3″ um einen interaktiven Kinofilm, bei dem sich der Spieler nach jeder Mission auf eine neue Epsiode freut. B-Schauspieler runden die Sache ab und liefern ein Popcorn RTS erster Güte.
Der Anspruch der an den Spieler gestellt wird ist im Gegenzug eher niedrig und taktische Finessen à la “Supreme Commander” sind Mangelware.

Die eigentliche Story, die während der Kampagne erzählt wird, ist leider etwas mau geraten. So verschwindet Kane ohne Kommentar und hat sich in den Weltraum verpisst. Die letzten Missionen sind äußerst geradlinig und eine spannender Wendepunkt bleibt aus.

Das Gameplay selbst ist eher anspruchslos und der Spieler beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Bauen einer riesigen Panzerarmee, die bei Zeiten auf den Gegner losgelassen wird. Viele Ressourcen und der damit verbundene Reichtum resultieren in einer Dauerproduktion, wie sie untaktischer nicht sein könnte.

Somit hat “Command & Conquer 3″ viel zu viel mit “Generäle” zu tun, was auch schon bei der Engine der Fall ist. Doch wer EA kennt, weiß, dass die Innovation hier selten Gast ist. Grafisch muss man die höchsten Einstellungen wählen, da sonst die Ähnlichkeit zum fünf Jahre älten “Generäle” aufkommt. Die Hardware die man aber in hohen Einstellungen benötigt, sind äußerst gesalzen. Dafür ist die grafische Pracht wirklich deluxe und befriedigt somit das primäre Bedürfnis eines Gamers: Geile Optik.

Vor einigen Tagen veröffentlichte “EA” den “Worldbuilder” und macht es nun möglich, am heimischen PC Maps selber zu kreieren.
Wer sich schon mit dem Mapeditor von “C&C3″ befasst hat, kann uns gerne ein paar Maps per Email schicken. Die besten und tollsten Karten werden dann von uns in einem Map Paket auf dem GIGA Server zum Download angeboten. Die Adresse lautet dennis@giga.de.

Weitere Themen: C&C Demo, Electronic Arts

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