Exklusive Preview: Company of Heroes 2 - The British Forces! Die Briten kommen!

Martin Küpper

Mit Company of Heroes 2: The British Forces erweitert SEGA das Hauptspiel des RTS-Titels um eine neue Fraktion und zahlreiche neue Spielinhalte. Wir hatten exklusiv als erste deutsche Seite die Gelegenheit, die Standalone-Erweiterung gemeinsam mit den Entwicklern anzuspielen und verraten euch, was die Briten alles drauf haben.

Exklusive Preview: Company of Heroes 2 - The British Forces! Die Briten kommen!

Als Company of Heroes 2 2013 erschien, wurde es von den meisten Kritikern mit Lorbeeren überhäuft. Das Echtzeitstrategiespiel, das thematisch im zweiten Weltkrieg angesiedelt ist, konnte mit taktisch anspruchsvollen und spannenden Schlachten überzeugen und lief auch aus finanzieller Sicht durchaus erfolgreich für SEGA. Eigentlich also gar nicht mal so überraschend, dass man nun eine Standalone-Erweiterung nachschiebt.

Mit 15 neuen Einheiten, sechs neuen Kommandanten und acht neuen Multiplayer-Karten bietet die besagte Erweiterung Company of Heroes 2: The British Forces schon auf den ersten Blick einen ordentlichen Inhalt. Wir hatten nun die Gelegenheit, gemeinsam mit den Entwicklern von Relic Entertainment für zwei Stunden in die Schlacht zu tauchen, um die britischen Streitkräfte auszuprobieren.

Company of Heroes 2 – The British Forces: Eine vielseitige Fraktion

Schon in der Kürze der Zeit wurde deutlich, dass die Briten eine sehr vielseitige Fraktion darstellen, die man recht individuell seinem gewünschten Spielstil anpassen kann. Das macht sich besonders bei dem neuartigen Technologiebaum bemerkbar, mit dem man das Verhältnis von Mobilität und Verteidigungsstärke gezielt lenken kann. So bekommt das Spiel eine weitere taktische Komponente, denn mit unerwarteten Entscheidungen kann man seine Gegenspieler natürlich überraschen und aus dem Konzept bringen.

Hinzu kommen die neuen Einheiten, bei denen so manches Schmuckstück dabei ist. Mich hat vor allem der Churchill-Crocodile-Panzer begeistert, der feindlichen Einheiten mit seinem Flammenwerfer buchstäblich Feuer unterm Hintern macht.

Company of Heroes 2 – The British Forces: Multikulti im Schützengraben

SEGA bewirbt das Spiel unter anderem auch mit dem Versprechen, die unterschiedlichen Streitmächte akkurat darzustellen. Ich stecke zwar leider nicht tief genug in der historischen Materie, um mir darüber ein Urteil erlauben zu können, die Bemühungen erkennt man hier aber auf jeden Fall auch als Laie. Alleine für die Vertonung hat man Schauspieler aus England, Schottland, Irland, Wales und Neuseeland vors Mikro gesetzt, die der multikulturellen Truppe gekonnt Leben einhauchen. Tatsächlich waren die kurzen Sprüche für mich sogar ein echtes Highlight, da sie teils sehr amüsant geschrieben wurden.

Das soll aber nicht heißen, dass mich das Spiel ansonsten gelangweilt hätte. Im Gegenteil: Die beiden Schlachten, die ich mit dem Entwicklerteam bestritten habe, waren mitreißend und spannend. Insbesondere das zweite Match, in dem wir verzweifelt um unser Überleben kämpften – und dann kurz davor waren, die Partie noch zu drehen, war geradezu nervenaufreibend.

Company of Heroes 2 – The British Forces: Harte Kämpfe in Essen

Einen Teil dazu beigetragen hat auch Essen, die Map auf der wir gespielt haben. Die Karte wirkte gut ausbalanciert und fair, bot gleichzeitig aber auch einige hart umkämpfte Zonen. Diese zu erobern und den Feind in die Flucht zu schlagen, war ungemein befriedigend. Besonders dann, wenn man als Spieler dabei mit seinen Panzern noch einige Hindernisse zu Schutt und Asche fahren konnte.

Die zwei spaßigen Stunden mit Company of Heroes 2: The British Forces haben mir einen guten Eindruck des Titels verschafft, weshalb ich der Veröffentlichung der Standalone Erweiterung am 3. September positiv entgegen sehe. Sollte sich dieser erste Eindruck bestätigen, bekommt man am 03. September für die angesetzten 12.99€ definitiv sehr gute Echtzeitstrategie geboten.

Weitere Themen: Company of Heroes, THQ

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