Im vergangenen Jahr wurden mehrere CS:GO-Streamer beschuldigt, Minderjährige durch Vorspiegelung falscher Tatsachen zum Gambling von Skins zu verleiten. Nun ist auch der letzte von ihnen wieder aus der Versenkung aufgetaucht und setzt seine Streams fort. Doch wie steht es mit dem Gerichtsverfahren rund um den Wettskandal?

Counter-Strike-Global-Offensive-Trailer
80.980 Aufrufe

2016 wurden einige Wettspielskandale rund um Counter-Strike: Global Offensive aufgedeckt. Dazu zählte auch der Fall der Seite CSGO Shuffle. Um diese weiter beliebt zu machen, haben einige Streamer ein falsches Spiel getrieben und sich die Wettchancen vor ihren Aufnahmen geben lassen. Dies zeigte ein falsches Bild von den Chancen für normale User und führte bei vielen zu großen Verlusten. Nachdem sich die angeklagten Streamer zunächst aus der Öffentlichkeit verschwunden waren, haben sie nun alle ihre Streams wieder aufgenommen.

Große Bannwelle auf Steam

James „Phantoml0rd“ Varga ist der letzte der Reihe von zurückgekehrten Streamern, die damals in den Skandal verwickelt waren. Er meldet sich mit einem Video auf Youtube zurück. Er will in Zukunft auch dort streamen. Seine Sperre auf Twitch gilt weiterhin. Jedoch möchte er es sich offen halten, rechtliche Schritte gegen Twitch zu unternehmen, um den Bann wieder aufzuheben. Von dem Skandal erwähnt er im Video nicht. Das hätten ihm seine Anwälte geraten.

Indes führt das Verfahren gegen die Streamer von CS GO vermutlich ins Leere. Immerhin hatte der Journalist Richard Lewis einen Hacker angeheuert, um die entlarvenden Skype-Nachrichten der Streamer zu enthüllen. Vor Gericht haben diese illegal beschafften Beweise allerdings keinen Bestand. Wie erfolgreich die Rückkehr von Varga sein wird, bleibt abzuwarten. Aktuell hat das Video doppelt so viele negative Bewertungen wie positive.

Weitere Themen

* gesponsorter Link