Überraschung im E-Sport: Die ESL lässt YouTube und Twitch hinter sich und sendet in Zukunft stattdessen auf Facebook.

Counter-Strike hat inzwischen einen weiten Weg hinter sich:

Counter-Strike: A Brief History (Official Valve Video)
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Die Electronic Sports League zieht zu Facebook um. Die Social-Media-Plattform sicherte sich die Rechte an Counter-Strike: Global Offensive Pro League sowie der DotA 2 und Counter-Strike: Global Offensive Tournament Series von ESL One.

Erst im letzten Jahr ist die ESL vom Streaming-Dienst zu YouTube gewechselt, um die Spiele der Pro League Tournaments exklusiv zu übertragen — nur um jetzt erneut umzuziehen.

DotA 2 konnte vor allem dank seines Free-to-Play-Modells so viele Spieler gewinnen:

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Dieser Umzug wird nicht ganz ohne Rückschläge stattfinden, diese seien das Risiko jedoch wert, so Nik Adams, Senior Vice President of Media Rights and Distribution der ESL gegenüber Polygon: „Wir verlassen die Plattformen, die sich nur an eine eingeschränkte E-Sport-Zielgruppe richten und öffnen unser Angebot einem breiteren Publikum. Dort können sowohl wir als auch unser Publikum wachsen und somit die Einstiegshürde des E-Sports senken, um Menschen zu erreichen, die sich bisher nicht für E-Sport interessiert haben. Wir werden anfangs wahrscheinlich 10 bis 15 Prozent unserer Zuschauer verlieren, anschließend wachsen wir aber aufgrund des neuen Publikums.

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