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Leserbeitrag

Für Marius: HIGHLANDER: ES KANN NUR SCREENSHOTS GEBEN! :D

Videospiele haben seit Jahren, wenn nicht sogar seit Jahrzehnten einen zweifelhaften Ruf. Durch teils schlecht recherchierte, teils korrekte Berichterstattung von TV- oder Printmedien, wurde die große Gaming-Gemeinde das ein oder andere Mal verunglimpft.

Brandaktuell ist zur Zeit wieder einmal die Diskussion über Gewalt in Video-Spielen. Besonders hervorgehoben durch den Amoklauf des Robert Steinhäuser’s drehen sich Politik-Talks und Bundestags-Debatten immer öfters um Gewalt beherrschende Spiele. Phasenweise hat man das Gefühl, dass ein Spiel (oder ein anderes Medium wie Musik) besonders ins Fadenkreuz der Öffentlichkeit gerückt ist. – Radio, TV, Comics

Wir alle kennen die Storys über Counter-Strike. Wir alle haben die öffentlichen Äußerungen eines “Jack” Thompson zu “Grand Theft Auto” und “Bully” gelesen.

Dass sich hinter scheinbar kritischen Berichten oft nur reine Politik verbirgt, vermuten die wenigsten.

Jüngst in letzter Woche wurde im Internet-Auftritt der größten deutschen Tageszeitung “BILD” ein interessanter Artikel über ein Haus der Jugend in Hamburg veröffentlicht, in dem vom Jugendhaus-Leiter der Online-Taktik-Shooter “Counter-Strike” zum gemeinschaftlichen Zocken eingeführt wurde.

Auszug: “Das Computerspiel ist an Brutalität kaum zu überbieten. Terroristen bekämpfen Antiterror-Einheiten. Blut fließt in Strömen. Ziel ist es, so viele “Gegner” wie möglich zu töten.”

Diese kurze Einleitung ist klug gewählt. In Zeiten in denen die stetige Bedrohung durch den internationalen Terrorismus die hiesigen Nachrichtenkanäle beherrschen, sorgen kurz aufeinander folgende Schlagworte wie “Brutalität”, “Terroristen”, “Blut” und “töten” ein Gesamtbild, das jeder Moral bewusste Mensch nur ungern mit einem Computerspiel verbinden möchte. Abgerundet wird das Ganze dann noch von einem Statement der Autorin, in welchem er klar Stellung zu Spielen mit hohem Gewaltanteil nimmt:

” Counter Strike (Gegenschlag) heißt der Mist.”

Will nun weitere Beispiele für “Counter-Strike/etc. Hetze” nennen und daraufhinweisen, dass die Berichterstattung über “Gewalt/Killer-Spiele” der BILD-Online Journalisten größenteils “kontra” waren und dann den Bogen zu der positiven GTA IV Meldung zu schlagen. Vor allem der oben genannte Satz ” Das Computerspiel ist an Brutalität kaum zu überbieten” ist dabei ein guter Aufhänger -> GTA IV ist deutlich brutaler als CS (Zivilisten erschießen etc. pp.) Wäre kool, wenn du mir hierzu kurz Feedback geben könntest und ob du dir die Sache so in etwa vorgestellt hast.

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Weitere Themen: Counter-Strike Demo, Valve

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