Premiere Pro CS 5.5 zum halben Preis: Adobe bietet Switcher-Rabatt

Flavio Trillo
25

Echter Profi ohne Profi-Tools? Um frustrierte Final Cut Nutzer, die sich mit den Hobby-Filmern betrogen fühlen, von Apple wegzulocken, bietet die Konkurrenz jetzt Sonderangebote. Adobe Premiere Pro CS 5.5* zum halben Preis und sogar noch mehr Rabatt gibt es auf den Avid Media Composer 5.5. 

Switcher-Rabatt für Adobe-Produkte

Adobe* bietet allen Anwendern von Final Cut Pro oder Avid-Produkten sowie Neukunden einen Rabatt in Höhe von 50 Prozent auf den regulären Neupreis des Videobearbeitungs-Tools Premiere Pro CS 5.5. Hierzu muss auf der Adobe-Bestellseite* nur der Promo-Code SWITCH bei der Bestellung angegeben werden. Das bedeutet eine Ersparnis von satten 513,64 Euro beim Download-Kauf der Vollversion. Auch Käufer einer Reihe von Adobe-Produkten können von den Sonderkonditionen* profitieren.

Da jedoch augenscheinlich keine Kontrolle der bereits vorhandenen Software statt findet, scheint der Rabatt-Code für alle Kunden zu gelten.

So will man auf das Bedürfnis der Video-Profis eingehen, für ihre hochwertige Arbeit auch hochwertige Werkzeuge zur Verfügung zuhaben, erläutert Jim Guerard von Adobe. Zuvor veröffentlichte der Hersteller bereits Video-Tutorials zum Umstieg von der Apple-Plattform auf Premiere Pro.

Auch der dritte große Name in der Videobearbeitungs-Welt, Avid, hat offenbar mitbekommen, dass nicht alle Final Cut User glücklich mit dem jüngsten Wurf Cupertinos sind. Das Unternehmen bietet sein Programm Media Composer 5.5 ab morgen zum Sonderpreis von 995 US-Dollar an. Gegenüber dem regulären Preis von 2.295 US-Dollar spart man dabei stolze 1.300 US-Dollar oder mehr als 56 Prozent.

Zwar sind bei Avid Besitzer von Final Cut Pro X ausdrücklich von dem Angebot ausgenommen, wie diese Umstände überprüft werden, wird jedoch auch hier nicht eindeutig erklärt.

Dabei hatte Apple gerade erst versichert, Final Cut Pro X sei eine Videosoftware für Profis. Diese sind jedoch in vielen Fällen anderer Meinung. So auch der ehemalige Produktmanager für Apple, Andreas Zerr, der im Interview mit macnews.de mit Unverständnis auf die Entscheidung reagiert, Final Cut Pro X als Profi-Werkzeug zu verkaufen.

Weitere Themen: Counter-Strike Demo, Adobe

Neue Artikel von GIGA GAMES

GIGA Marktplatz