Killerspiele - LAN-Party im Bundestag?

Stefan Seibert

Wer hätte es für möglich gehalten? Die Diskussion um die ach so bösen Killerspiele soll versachlicht werden. So werden im Bundestag in der kommenden Woche Computerspiele gezeigt, unter anderem eben auch Killerspiele. Eigentlich eine hervorragende Idee, findet unter anderem die Abgeordnete Dorothee Bär.

Andere zeigen sich weniger begeistert. So fragt sich Hans-Peter Uhl, warum er lernen sollte, wie man ein Killerspiel wie Counter Strike spielt? Hardy Schober, offizieller Sprecher des “Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden” ist gar entsetzt und fühlt sich von den Politikern verhöhnt.

Wir halten die Idee wie Bär für hervorragend, wenngleich wir befürchten, dass wir das Ergebnis für weniger hervorragend halten. Abgeordnete wie Uhl scheinen nicht bereit zu sein, auch mal die andere Seite der Medaille zu sehen. Das aber hilft der Diskussion nicht weiter.

Schober hingegen ist nicht nur Sprecher, sondern auch Vater eines Opfers. Verständlich, dass er sich von der Politik nicht ernst genommen fühlt. Denooch ist es mehr als überfällig, der Bundesregierung Nachhilfe in Sachen Computerspiele zu geben.

Weitere Themen: LAN-Party, LAN, Killerspiele

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