Tiny Metal: Insgeheim durch Fake-Kickstarter-Kampagne „Project Phoenix“ finanziert?

Luis Kümmeler

Ein angeblicher Ex-Mitarbeiter des Studios Area 35 hat in einem Facebook-Post behauptet, die Kickstarter-Kampagne des Japano-Rollenspiels „Project Phoenix“ sei insgeheim missbraucht worden, um das Spiel Tiny Metal zu finanzieren. Fast 16.000 Unterstützer sollen demnach um ihr Geld betrogen worden sein.

Erst im vergangenen Monat wurde bekannt, dass Sony mit Tiny Metal ein Spiel für Nintendo Switch veröffentlichen wird. Doch handelt es sich bei dem Titel insgeheim um ein Produkt, das durch Betrug im Crowdfunding finanziert wurde? Ein Nutzer auf Resetera hat das Bild eines inzwischen gelöschten Facebook-Posts veröffentlicht, in dem genau dies behauptet wurde.

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OFFICIAL KICKSTARTER TRAILER | Trüberbrook

Tariq Lacy, angeblich ein ehemaliger Marketing- und PR-Manager des Entwicklers Area 35 in Tokyo, hat in besagtem Post angegeben, die Kickstarter-Kampagne von Project Phoenix sei insgeheim genutzt worden, um Geld für ein anderes Spiel zu sammeln – Tiny Metal eben. Fast 16.000 Unterstützer steuerten insgesamt über eine Million US-Dollar zu dem Projekt bei – ein Spiel, das sie der Behauptung des ominösen Posters nach niemals zu Gesicht bekommen werden.

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Ausgegangen sein soll dies vom „Area 35“-CEO Hiroaki Yura, der nach Erwerb der Geldsumme das alte Studio Creative Intelligence Arts geschlossen und die neue Firma gegründet sowie die Entwicklung von Tiny Metal finanziert haben soll – so jedenfalls die Anschuldigungen. Diese sind aber natürlich mit Vorsicht zu genießen und als Gerücht zu behandeln.

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