Cyberpunk 2077: Laut CD Projekt ein größerer Sprung als Witcher 3

Richard Benzler

Die Damen und Herren von CD Projekt RED schrauben dieser Tage fleißig an Cyberpunk 2077. Glaubt man den Worten des Studio-Mitbegründers, so wird das anstehende RPG ein Fortschritt in jeglicher Hinsicht gegenüber dem vorerst letzten Witcher-Abenteuer sein.

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Cyberpunk 2077 Teaser Trailer

Kurios. In letzter Zeit häufen sich die Meldungen zu Cyberpunk 2077. Erst kürzlich verkündeten CD Projekt, sie seien überzeugt davon, dass ihr dystopischer Titel noch besser und finanziell ergiebiger sein werde, als das hauseigene Monument-Spiel The Witcher 3: Wild Hunt. Im Rahmen eines Interviews mit Glixel ließ Mitbegründer Marcin Iwinski nun die Historie des Studios Revue passieren.

Nach The Witcher ist vor The Witcher: Entwickler will Nachfolger machen

Auch die interne Erwartungshaltung hinsichtlich ihres nächsten Spieles kam zur Sprache; demnach müsse man Cyberpunk 2077 im Kontext der bisherigen Entwicklung betrachten. Die Qualitätssprünge in Sachen Ambition, Eleganz und Immersion hätten sich von Witcher zu Witcher immer wieder exponentiell gesteigert und auch bei Cyberpunk 2077 wolle CD Projekt sich nicht auf bereits eingestrichenen Lorbeeren ausruhen.

Bildergalerie Cyberpunk 2077

Ein ebenfalls interessanter Abschnitt des Interviews streift die Differenzen zwischen europäischen und US-amerikanischen Spielern:

„Dort wo wir herkommen – Polen, Osteuropa und zu einem gewissen Teil auch Deutschland – haben Spieler eine Basis-Toleranz für grobschlächtige Interfaces. Mal angenommen, Du hast ein Spiel, wo Du mit Deinen Händen über Kreuz spielen musst: „Das ist ok, ich bin ein harter Bursche. Ich bin klug. Ich zieh das durch.“ Und dann, nachdem Du sechs Stunden in dieser Haltung gespielt hast, hältst Du es sogar für cool.

In den Staaten hingegen – und das mussten wir auf die harte Tour lernen - heißt es dann: Wenn es so ist, spiel ich es nicht. Tschüss, danke.“ Die Mentalität ist genauso beschaffen wie das Land. Benutzerfreundlich und leicht zugänglich. Und damit bin ich völlig einverstanden, auch wenn es ein langer Weg bis zu dieser Erkenntnis war.“

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Arm in Arm: Der mutmaßliche Protagonist von Cyberpunk und Geralt of Rivia

(Quelle: en.cdproject.com)


Nichts geht über eine gute Vorlage: Basierten die Witcher-Spiele noch auf den Büchern des polnischen Fantasy-Autors Andrzej Sapkowski, so soll Cyberpunk auf der Lore des gleichnamigen Pen-&-Paper-Rollenspiels aufbauen. Dass daraus auch hervorragende RPGs erwachsen können, beweisen Titel à la Vampire: The Masquerade – Bloodlines recht eindrucksvoll.

Anno 2012 wurde Cyberpunk zum ersten Mal angekündigt und nach gut fünf Jahren hat sich unter Spielern der Running Gag etabliert, dass 2077 nicht der Name, sondern das Release-Jahr des Titels sei. Vertrösten kannst Du Dich bis dahin in jedem Fall mit einem New Game Plus von Witcher 3 oder einer Partie Gwent.

Weitere Themen: Gwent: The Witcher Card Game, The Witcher 3: Wild Hunt, The Witcher 2 - Assassins of Kings, E3 2017, CD Projekt

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