Das Schwarze Auge – Satinavs Ketten Vorschau: Ein Vogelfänger rettet die Welt

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Endlich wieder Aventurien. Nach den überschatteten Ereignissen von „Drakensang“ und seinem gleichnamigen Online-Spin-Off “Drakensang Online” erwartet die treue Anhängerschaft sicherlich ein weiteres Rollenspiel, doch Daedalic produziert nun einmal die besseren Adventures. Ob sich nach Humor-Festen wie „Harveys Neue Augen“ und „Deponia“ noch Platz für ein düsteres Point and Click findet, soll unsere Vorschau beleuchten.

Das Schwarze Auge – Satinavs Ketten Vorschau: Ein Vogelfänger rettet die Welt

Der Vogelfänger Geron ist ein Pechvogel: Seit der Verbrennung des üblen Sehers vor 13 Jahren ist er als Unglücksbringer gebrandmarkt und wird von den Einwohnern der eher ruhigen Stadt Andergast gemieden. Ohnehin besteht der größte Unterhaltungswert des Provinzkönigreiches im ewigwährenden Grundlagenzwist mit Nachbar Nostria.

Als dieser beigelegt scheint und sich anlässlich der Friedensverhandlungen die nostrische Königin ankündigt, überschattet eine neue Gefahr das Land. Eine mysteriöse Rabenplage kündigt für Eingeweihte die Rückkehr des totgeglaubten Hexers an und es häufen sich grausame Morde.

Geron hat allerdings zu Beginn des Abenteuers seine eigenen Probleme: Verspottet, gefürchtet und gehasst hat er nur wenig Kontakt zu seinen Nachbarn. In der Krähenplage sieht er seine große Chance. Als jedoch sein Ziehvater Gwinnling ermordet wird, muss sich Geron aus Andergast zurückziehen. Ihn begleitet dabei die extrem naive aber liebenswerte Fee Nuridarinellavanda, die eine entscheidende Rolle in der Rückkehr des blinden Sehers spielt.

Entlang der Westküste Aventuriens, durch die orkverseuchten Blutzinnen, verwunschene Zauberwälder und ab in den hohen Norden führt die Reise die beiden Gefährten auf der Suche nach einer Lösung des Ganzen. Auf ihnen ruht das Schicksal ganz Andergasts – und das Leben Nuris.

Daedalic schreibt in „Satinavs Ketten“ keine neue Parodie auf Alles, vielmehr behandelt man ein ernstes Thema mit liebevollen Charakteren, die in gar nicht mal so abwegigen Problemen stecken. Dabei schafft das Hamburger Studio, was bei „A New Beginning“ ein wenig am Ziel vorbeischoss: Die komplette Geschichte um Geron und Nuri wirkt in sich glaubhaft.

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