Dawn of Fantasy Special – Uns dämmert die Fantasie

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Dawn of Fantasy versucht nach eigenen Angaben das Strategie-Genre zu revolutionieren. Denn mit Anleihen aus Rollen-, Strategie- und Aufbauspiel gepaart mit einem MMO-Konzept bedient es eine breite Palette, bleibt dabei aber total überschaubar. Wir haben die Belagerungstürme bemannt und das MMORTS angespielt.

Dawn of Fantasy Special – Uns dämmert die Fantasie

Im Fantasyreich Mythador herrscht Chaos. Der alte, gerechte König ist tot und sein selbstsüchtiger und unerfahrener Sohn reitet das Land zu Schanden. Währenddessen marodieren Orks durch das Reich und bei den sonst recht zurückhaltenden Elfen klingen die Kriegsflöten.

In diese Situation werdet ihr hineingeworfen und landet schließlich als Jüngling Hartram auf dem Gutshof eures Vaters. Einige Bewohner und der treue Berater eures Vaters helfen euch beim Wiederaufbau eines schnuckeligen Stückchen Lands. Doch bald schon kommen Reiter des Prinzen und rufen euch an den Hof, um Ritter des neuen Königs zu werden.


Ja, keine allzu faszinierende Geschichte, aber als Rahmen allemal gut genug. In gewohnter Aufbau-Strategie-Manier baut ihr ein paar Hütten für die Dorfbewohner, Windmühlen für die Lebensmittelversorgung eurer Untertanen und Schmiede, Ställe und Barracken für Kampfboni. Währenddessen sind eure Untergebenen sorgsam damit beschäftigt, die angrenzenden Rohstoffquellen abzuarbeiten. Eigentlich genau so wie man es aus jedem Browser-Game kennt.

An und für sich kann man hier schon einige Zeit verbringen, ehe man ein kleines Dorfzentrum aufgebaut hat, das noch von wackeligen Mauern aus Holz umzäunt wird. Das Gute daran ist, dass es sich bei “Dawn of Fantasy” um ein MMORTS handelt, welches sich auch dann entwickelt, wenn ihr gar nicht online seid. So kann man am Anfang des Tages kurz ein paar Bauaufträge verteilen und hat, wenn man des Abends wieder reinschaut, überquellende Lager voller Ressourcen und einige neue Hütten. Man kann sich allerdings auch die Zeit durch Kämpfe auf der Weltkarte oder Quests vertreiben.

Man kann sich vorstellen, wie lange es da dauert, ehe aus dem Dorf eine Stadt oder gar eine Festung erwachsen ist, mit überdachten Wehrgängen aus schwerem Stein und mit fest installierten Belagerungswaffen. Richtig: Genau einen Tag. Soviel Zeit habe ich bei einem meiner vielen Versuche gebraucht, bis ich eine mächtige Armee aufgestellt hatte und meine Stadt uneinnehmbar war. Imbalanced? Keineswegs. Denn hier zählt die richtige Strategie, Ausfälle mit den eigenen Truppen, Handel mit den Nachbarn et cetera.

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