Dead Island Riptide: Producer meckert über Indizierung

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Letztes Jahr dachte man sich bei Deep Silver “Ach, wird doch eh nichts” und versuchte gar nicht erst, Dead Island in Deutschland auf den Markt zu bringen. Indiziert wurden die internationalen Versionen des Spiels trotzdem, was Creative Producer Sebastian Reichert überhaupt nicht versteht.

Dead Island Riptide: Producer meckert über Indizierung

Gegenüber PCGamesN beantwortete er die Frage, ob es eine deutsche Version von Dead Island: Riptide geben wird, mit einem klaren Nein. Eine zensierte Version des Zombie-Titels wird es nämlich nicht geben. “Es fühlt sich verdammt merkwürdig an, eines der erfolgreichsten Spiele der letzten Jahre zu haben und keiner in deinem Land kennt es.”

Reichert versteht ohnehin nicht, wieso das erste Dead Island eigentlich indiziert wurde. Die Richtlinien sind seiner Meinung nach nicht nur übertrieben, sondern werden von freigegebenen Titeln wie Gears of War 3 auch noch verletzt.

“Es gibt Gesetze, die Gewalt gegen menschenähnliche Charaktere verbieten”, meint er weiter. “Bei Dead Island war das Problem, dass man die Zombies nach ihrem Tod attackieren konnte, was Leichenschändung ist. (…) Ich bin derzeit wirklich verwirrt, dass man in Deutschland Gears of War 3 kaufen kann, aber nicht Dead Island. Wo ist der Unterschied?”

“In Gears of War sind die Feinde menschenähnlich und die Dinge, die man ihnen antut…ah, sie haben wirklich tolle Finisher! Der Flammenwerfer-Finisher etwa, man rammt den Flammenwerfer in den Körper, drückt den Abzug und die Flammen kommen aus allen Körperöffnungen. Und das gibt’s in den Läden.”

Dead Island Riptidekommt (zumindest im Ausland) im April 2013 heraus.  In der Galerie findet ihr ein paar neue Gameplay-Screenshots.

Bildergalerie dead-island-riptide-screens-nov

Weitere Themen: Dead Island, Deep Silver


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