Bayern - Stellt USK in Frage

Stefan Seibert

Zuletzt war hierzulande bekanntlich der Release von Dead Space 2 in Gefahr. Das bayrische Sozialministerium war nämlich der Meinung, man solle das Spiel verbieten, denn es sei anscheinend selbst Erwachsenen nicht zuzumuten, selbst zu entscheiden, was für sie zumutbar ist und was nicht. Die USK hatte ja bereits keine Jugendfreigabe erteilt.

Entgegen vieler Erwartungen knickte die USK nicht ein und erteilte auch nach sechster Prüfung wieder keine Jugendfreigabe. Der Release steht jetzt also fest. Dead Space 2 wird definitiv am 03. Februar erscheinen. Auch daran stört sich Bayern und zeigt sich als schlechter Verlierer. Man stelle jetzt sogar das Prüfungsverfahren der USK in Frage. Im Vorfeld hätten schließlich einige Gutachter den Titel für indizierungswürdig erklärt. Nur die USK eben nicht. Die muss also unfähig sein.

Genauso sehr stört sich das Ministerium aber wohl auch daran, dass die Entscheidung der USK bindend ist, das heißt, die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) kann das Spiel nachträglich nicht mehr indizieren. Das würde Bayern gerne ändern. Schließlich hätte man dadurch eine Chance mehr, zensierend einzugreifen.

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