Was spielst du gerade? (Februar)

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Wo ist der Januar geblieben? Mit der Rubrik „Was spielst du gerade?“ erfragen wir eigentlich monatlich, was sich aktuell auf euren Festplatten, Smartphones und Brettspieltischen so alles herumtreibt. Die letzte Ausgabe ist aber irgendwie verschwunden. Wir gehen der Sache mal nach und setzen den Januar auf die Fahndungsliste. In der Zwischenzeit könnt ihr euch ja schon mal mit dem Februar beschäftigen. 

Was spielst du gerade? (Februar)

 

Tobi

Die Top 100 der besten Spielemomente aller Zeiten haben mir schmerzlich vor Augen geführt, wie lange ich nicht mehr im Metal Gear-Universum unterwegs war. Mit „Metal Gear Solid: Peace Walker“ (HD Collection) habe ich diesen eklatanten Missstand nun kurzerhand beseitigt und gleichzeitig auch noch den „Missing Link“ geschlossen. „Peace Walker“ war mir damals auf der PSP nämlich entgangen. Mein Fazit nach den ersten drei Stunden: Super! So ein Spiel wird auf der Vita aktuell schmerzlich vermisst.

Mit „Crysis 3“ steht uns demnächst ein echtes Shooter-Highlight in Haus. Das weckte in mir die spontane Lust, Teil zwei noch einmal zu spielen und das einstige Powerhouse mit einem kritischen Rückblick zu würdigen. Die offenen Ballerpassagen machen mir immer noch eine Menge Spaß und auch in puncto Effektdetails und Waffen-Feeling hält Cryteks Aushängeschild dem Zahn der Zeit stand. Beim zweiten Durchlauf springen einem die stullige Inszenierung und die nano-flache Story aber einfach nur noch ins Gesicht. Worum geht´s hier eigentlich? Ich bin gespannt, ob Crytek im dritten Teil dazugelernt hat.

Ach, fast vergessen – auf dem Smartphone hat mich „Jetpack Joyride“ dann doch noch erwischt. Und zwar kalt. War das Teil sichtig macht, weiß ich nicht, aber tut es. Nicht minder geil: „Granny Smith“ und „Rayman Jungle Run“.

David

Ni No Kuni” hat's mir voll angetan: Diese Spielwelt fesselt mich irgendwie total, das Aufleveln von Charakteren und Helferlein fasziniert mich ja sowieso. Nach über 32 Stunden habe ich den vermeintlichen Endgegner besiegt und nun heißt es – weiterkämpfen. Da kommt nämlich noch weitaus mehr. 10 Stunden werde ich also sicher noch mit dem Ghibli-Titel verbringen, durchspielen will es nämlich auf jeden Fall. Nebenbei (sprich: wenn ich auf Reisen oder in der U-Bahn stecke) zocke ich weiter „Legend of Zelda: The Minish Cap“. Ein zwar klassisches Zelda, das allerdings wundervoll aussieht und wie immer meine Entdeckerfreude weckt. Gut, dass ich das endlich nachgeholt habe.

Noch nicht angespielt, aber schon behutsam neben meine PS3 gebettet, habe ich „Aliens: Colonial Marines“ – dafür will mir wirklich Zeit nehmen. Am besten Abends, im abgedunkelten Raum. Als Megafan der Alien-Reihe werde ich dieses Spiel lieben – selbst wenn es scheiße ist. Und um den Kreis des totalen Spieleoverkills zu schließen, daddele ich derzeit auch vermehrt auf dem iPhone. Das „Simpsons“-Game lässt mich gerade irgendwie nicht los. Obwohl die dummen Donuts zum Abkürzen der Zeit und den Kauf von speziellen Gebäuden absurd überteuert sind, spiele ich weiter und warte...24Stunden für den Bau eines neuen Gebäudes? Kein Ding – macht man halt nebenbei. Wobei, eigentlich ist das eher Beschäftigungstherapie als Spielfreude. Aber immerhin.

Tom

Antichamber“ hat gerade mein Hirn umgekrempelt. Ich bin von dem Spiel sehr angetan, aber nicht ganz so begeistert wie Robin, dafür sind viele Rätsel dann am Ende doch zu „gewöhnlich“. Wer beim Zocken nicht sein Hirn ausschalten, sondern eher fordern will, sollte sich das Teil aber auf jeden Fall holen.

Ansonsten geht meine Reise durch die Welt von „Ni No Kuni“ weiter. Nur falle ich da von einem Motivationsloch ins nächste, weil sich das Spiel mit seinen unzähligen und teils sehr öden Kämpfen zieht. Dafür entschädigt die zauberhafte Kulisse und Geschichte. Zu guter Letzt fluche ich in letzten Zeit ganz gern mein Smartphone an, wenn ich gerade mal wieder „Super Hexagon“ spiele. Das Ding ist gemein. Und spaßig. Und hat tolle Musik.

Maurice

Mein Replay von “Gears of War 3” hat mir zuletzt einmal mehr gezeigt, wie sehr ich unnötige Zwischensequenzen hasse. Muss man bei jeder Tür eine super duper fancy Animation einbauen, die nach ein paar Stunden Spielzeit einfach nur noch nervt und den Spielfluss unnötig unterbricht? Hoffentlich ist das einer der Punkte, die People Can Fly beim kommenden “Gears of War Judgment” verbessert.

Zu “Dead Space 3″ muss man nach Davids Test ja nicht mehr viel sagen, “Metal Gear Rising: Revengeance” ist schön chaotisch und “Super Amazing Wagon Adventure” einfach nur super amazing. Im vom Oregon Trail inspirierten 2D Indie-Game geht ihr auf die Jagd, durchquert Flüsse, tötet Büffel und fliegt mit eurem Planwagen in den Weltraum.

Robin

Da sich Tom und David Ni No Kuni geschnappt haben, überbrücke ich meine Wartezeit mit anderer JRPG-Kost. Nachdem ich letzte Woche endlich den letzten Erfolg in „Resonance of Fate“ freigeschaltet habe, verbringe ich nun meine Abende mit „Tales of Vesperia“.

Mit seinen tollen Charakteren und der wunderhübschen Grafik kann es „Vesperia“ locker mit „Ni No Kuni“ aufnehmen. Nach fünf Minuten mit „Fist of the Dingsbums – Ken´s Irgendwat 2“ dagegen bettelten der X-Knopf meines Controllers und mein Gehirn unisono um Gnade, weshalb das ein eher kurzes...ehm...Vergnügen war.

Hoang 

Zum Ende des Jahres 2012 entschloss sich EA dazu, das Mammutwerk “Star Wars: The Old Republic” teilweise mit einem Free2Play-Modell auszustatten, was schließlich auch mir, einem Star Wars-Fan und MMORPG-Abo-Muffel den Hyperraumsprung ermöglichte. Nach zwei Monaten Odyssee und unzähligen Flashpoints bin ich nach wie vor verzaubert.

Es war ein Traum, meinen Sith von der unwirtlichen Akademie bis zum mächtigen Lord aufsteigen zu lassen und um mich herum eine fantastische Crew zu versammeln. Das Prunkstück des Titels, die vertonten Cutscenes und Biowares vielfältiges Dialogsystem stellen aus meiner Sicht neue Meilensteine im Genre dar. Negativ ist hier jedoch EAs Pay2Win-Taktik, ohne echtes Kleingeld kommt man zum Ende hin nicht mehr zu einem ungetrübten Kernerlebnis, ehrgeizige Spieler kommen um ein Abo nicht herum.

Jens

bishock infinite elisabeth

Nachdem ich am Samstag Mittag Bioshock Infinite durchgespielt hatte, kann ich mich nicht von der Idee losreißen nochmal Columbia zu besuchen. All diese Kleinigkeiten, die Story mit meinem jetzigen Wissen und dem riesigen, neuen, 55 Zoll Fernseher im Wohnzimmer laden einfach dazu ein.

Mobil hat mich Samurai vs. Zombies 2 stark angefixed, ich will dieses Spiel schaffen ohne Glu Coins zu bezahlen! Achja und dann ist da noch Into the Dead – Horror Survival mit beängstigendem Soundtrack… und ich bin doch so ein Grusel-Weichei….

 

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Weitere Themen: Dead Space 3 Demo, gamescom 2014: Das müsst ihr wissen – Tickets, Wildcards, Spiele und Termin, Electronic Arts


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