Dead Space Boss Special - Necromorph Safari

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(Cpt. Kowski/ Dennis) Habt Ihr schon "Dead Space" durchgezockt? Wir zeigen heute einen ganzes Kapitel inklusive Boss-Gegner. "Environmental Hazard" nennt sich das sechste Level und hat einige Überraschungen parat. Ab 23:30 Uhr geht der Horror Trip los.

Dead Space Boss Special - Necromorph Safari

Die Kommunikationsanlage des Abbau-schiffs ‘USG Isihmura’ ist kaputt. Für den Ingenieuren Isaac Clarke eigentlich Routinearbeit . Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: Als Isaac eintrifft, macht er eine grauenhafte Entdeckung. Die Crew wurde umgebracht, und als wäre das nicht schon schlimm genug, mutieren die Leichen in furchteinflössende Monster. Nun besteht eure Aufgabe nicht nur darin, wieder Kontakt zur Erde aufzunehmen, sondern auch zu überleben.

Auf Spielanzeigen haben die Entwickler komplett verzichtet: Stattdessen werden alle relevanten Informationen wie Lebensenergie sowie Sauerstoffvorrat auf dem Anzug des Protagonisten angezeigt. Sogar die Karte und das Inventar wird wie bei einem Diaprojektor direkt vor eurem Hauptcharakter eingeblendet. Habt ihr euch einmal verlaufen, zeigt ein Laserpointer umgehend das nächste relevante Ziel.

Zwischensequenzen im eigentlichen Sinne gibt es auch nicht. Stattdessen wird die Story durch Video-, sowie Audio-Logs vorangetrieben. Geskriptete Aktionen sorgen für Abwechslung und Spannung. Allerdings trägt der gute Isaac nicht viel akustisch zur Geschichte bei, denn er bleibt das ganze Spiel über mucksmäuschenstill. Abgesehen davon ist die Akustik-Kulisse von “Dead Space” eines der herausragenden Merkmale des Spiels. Ob deutsche Sprachausgabe, Ballereffekte oder die gleichermaßen aufwändige wie dramaturgisch perfekt eingebaute Orchestermucke – EAs SciFi-Horror ist ein albtraumhafter Genuss für die Ohren.

Doch zurück zu unserem Helden: Obwohl Isaac alles andere als ein ausgebildeter Soldat ist, weiß er sich gegen die abscheuliche Aliens zur Wehr zu setzen. Vom Plasmaschneider über MG und Flammenwerfer, Nahkampfkreissäge und Minenwerfer bietet “Dead Space” ein umfangeiches Arsenal futuristischer Todbringer.

Doch auch wenn Isaac viel und gerne ballert, ohne Taktik werdet ihr niht lange überleben. Denn nur wenn ihr die Monster von ihren Extremitäten befreit, habt ihr eine Chance dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Zielt ihr zum Beispiel auf die Beine, kann euer Feind sich nicht mehr so schnell bewegen. Befreit ihr die Aliens von ihren Armen, können sie euch nicht mehr so schnell packen. Doch Vorsicht: Manchmal entsteht auf diese Art ein zweites Monster, das zwar kleiner, aber doppelt so flink ist.

Da kann man von Glück reden, dass sich die Wummen aufbohren lassen. Höhere Durchschlagkraft, ein größeres Magazin und schnelleres Nachladen zählen zu den Paramteren, die sich via Energieknoten pimpen lassen. Allerdings sind die Dinger sehr selten zu finden und alternativ im Laden nur gegen reichlich Kohle zu erstehen. Überlegt euch also gut, was ihr wann wie auflevelt!

Auch visuell präsentiert sich “Dead Space” von einer sehr guten Seite: Texturen sind detailliert, Licht und Schatten sehen realistisch aus und auch das Charakter-Design überzeugt. Obwohl das Abenteuer fast ausschließlich im Inneren eines gewaltigen Raumschiffs spielt, gaben sich die Entwickler redlich Mühe mit Krankenstation, Laboranlagen, Maschinenhallen oder Bio-Plantagen ein optisch abwechslungsreiches Abenteuer zu gestalten.

Weitere Themen: Safari, Visceral Games

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