Chinese Room: Vorrübergehendes Aus für Dear-Esther-Macher

André Linken

Das Entwicklerstudio The Chinese Room hat vor kurzem seine Pforten geschlossen. Allerdings ist das nicht gleichbedeutend mit dem endgültigen Aus.

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Dear Esther Trailer

Der Trailer stellt dir das Indie-Adventure Dear Esther von The Chinese Room vor.

Im offiziellen Blog des Entwicklers meldete sich vor kurzem der Gründer Dan Pinchbeck öffentlich zu Wort, um die aktuelle Situation des Studios zusammenzufassen und zu erklären. Demnach sei das Studio vor allem in der jüngeren Vergangenheit einfach zu schnell gewachsen, so dass sie viele Mitarbeiter kaum noch mit kreativen, sondern stattdessen mit administrativen Dingen auseinandersetzen mussten. Dieser Prozess sei aus Sicht von Pinchbeck jedoch alles andere als wünschenswert. Aus diesem Grunde habe er sich dazu entschlossen, eine Pause einzulegen.

Wie unter anderem das Magazin Kotaku berichtet, wurde ein Großteil der Mitarbeiter bereits im Juni dieses Jahres entlassen. Kurz zuvor hatte das Team noch die Arbeiten an dem VR-Spiel So Let Us Melt fertiggestellt. Jetzt soll laut Pinchbeck eine Phase der Neuausrichtung und vor allem der kreativen Findung folgen. Er betonte jedoch, dass dies nicht gleichbedeutend mit dem endgültigen Aus des Studios ist.

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Zuvor hatte sich The Chinese Room unter anderem mit dem Indie-Adventure Dear Esther einen Namen gemacht, das im 2012 auf den Mart kam. Auch das Rollenspiel Everybody’s Gone to the Rapture aus dem Jahr 2015 stammte von dem Studio aus dem britischen Brighton.

Weitere Themen: Everybody's Gone to the Rapture

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