Studie - Egoshooter verbessern die Reaktionsfähigkeit - auch im Real-Life

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Immer wieder gibt es auf dem Gebiet der Egoshooter viele Behauptungen und Thesen, die für den gewohnten Zocker ohne jeden Sinn zu sein scheinen. Eine amerikanische Studie, schlägt dabei die gegenteilige Richtung ein:

So verbessert sich laut der Studie, die in der neusten Ausgabe der amerikanischen Zeitschrift Current Biology veröffentlicht wurde, die Reaktionsfähigkeit des Gehirns bei wichtigen Entscheidungen. Das besondere dabei ist, dass dabei nicht nur die Reaktionen im virtuellen Umfeld betroffen sind, sondern auch die Entscheidungen in der Realität.

Getestet wurde, nach fünfzig Stunden Spielzeit über mehrere Wochen verteilt, die Reaktions- und Urteilsfähigkeit von zwei Gruppen, bei denen eine Gruppe Actionspiele wie Call of Duty und die andere Rollen-, Strategiespiele oder auch Die Sims 2 spielten. Keiner der Spieler war vorher mit dem Genre vertraut. Das Resultate der Tests über die, die Shooter gespielt haben, waren im Durchschnitt 20% besser.

Die Hirnforscher der Universität Rochester erklären dies dadurch, dass bei Shooter immer etwas unerwartetes passiert und sich keine Situation wiederholt, wodurch Entscheidungen immer innerhalb kürzester Zeit gefällt werden muss. Dies steht im Gegensatz zu Strategie- und Rollenspiele, bei denen die Entscheidungen nicht innerhalb kürzester Zeit erzwungen, sondern sorgfältig geplant werden.

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