Doom 4: id Software hat weiterhin mit Problemen zu kämpfen

Früher war Doom einmal das Beispiel für Ego-Shooter schlechthin, mittlerweile ist die Reihe schon wieder fast in Vergessenheit geraten. Einer der Gründe dafür dürfte die lange Wartezeit auf Doom 4 sein.

Doom 4: id Software hat weiterhin mit Problemen zu kämpfen

Seit rund fünf Jahren befindet sich das Spiel inzwischen in Entwicklung, handfestes Material gab es allerdings noch nicht. Aber id Software übt sich nicht etwa in Geheimniskrämerei á la Rockstar, sondern ist mit der Entwicklung einfach noch nicht soweit.

Gegenüber Kotaku bestätigte Publisher Bethesda, dass Doom 4 schon Ende 2011 komplett überarbeitet und die Entwicklung quasi neu begonnen wurde. Die bis dato angefertigte Version sei einfach nicht zufriedenstellend gewesen und sah der Quelle zufolge sehr mittelmäßig und generisch aus.

Doch auch nach dem Reboot besserte sich die Situation nicht, auch intern sei es zu Problemen gekommen – besonders das Management wurde als mangelhaft bezeichnet. ids Mutterunternehmen ZeniMax Media entschloss sich Anfang 2012 deshalb dazu, das Studio umzustrukturieren.

Im Rahmen dieser Maßnahme soll so Rage 2 eingestellt worden sein, sodass das gesamte Team an Doom 4 arbeiten kann. Doch aus dieser Schritt brachte nicht viel, im Gegenteil: Zahlreiche qualifizierte Mitarbeiter sollen id Software mittlerweile verlassen haben.

ZeniMax ist inzwischen anscheinend sogar schon so frustriert, dass man mit einer Schließung des Studios oder einer Neuausrichtung auf die Entwicklung der id Tech 5 Engine in Erwägung zieht. Vorerst arbeitet man aber noch an Doom 4, welches jetzt logischerweise für Next-Gen Konsolen geplant ist.

Quelle: Kotaku

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