Dragonball Z für Kinect

Der jährliche Videospielableger der “Dragonball”-Serie sind mittlerweile so sicher wie das Amen in der Kirche. Mit “Dragonball Z für Kinect” erscheint nun der erste Teil für Microsofts Bewegungssteuerung.

“Kame-Hame-Ha!” Vor knapp zehn Jahren gab es kaum ein Kinderzimmer, in dem dieser Spruch nicht regelmäßig aus den Fernsehlautsprechern tönte. “Dragonball Z” machte Animes in Deutschland, zusammen mit Pokemon, flächendeckend bekannt und beliebt und sollte dafür sorgen, dass die japanischen Zeichentrickserien schon bald auch in Europa nicht mehr wegzudenken waren.

Da ist es nur selbstverständlich, dass “Dragonball Z” auch regelmäßige Videospielumsetzungen bekommt.  In dieser Konsolengeneration waren diese jedoch eher mäßig erfolgreich – weder mit Burst Limit, noch mit Ragin Blast oder “Ultimate Tenkaichi” konnte Publisher Namco Bandai an die sehr guten PS2-Ableger der “Budokai Tenkaichi”-Reihe anschließen.

Dies soll sich nun mit “Dragonball Z für Kinect” ändern. Du bekommst die Gelegenheit, als einer der vielen dutzend Serienkämpfer gegen Bösewichte wie Freezer, Boo oder Cell anzutreten. Nun ist aber dein ganzer Körpereinsatz gefragt. Du musst selbst die Fäuste schwingen, um deinen Gegnern zuzusetzen und die berühmte “Kame-Hame-Ha”-Pose einnehmen, um den Energiestrahl auf den Weg zu schicken. Die ersten Gameplayszenen erinnern an das sehr stark geskriptete Gameplay von “Ultimate Tenkaichi”, bei dem du eher die Bewegungen nachstellst, die gerade auf dem Bildschirm angezeigt werden, als eigene Kombos auszuführen – etwas anderes wäre mit Kinect wohl a uch kaum möglich.

Ob es das einzige “Dragonball”-Spiel dieses Jahr bleibt, muss noch abgewartet werden. Es wäre allerdings überraschend, wenn das der Fall wäre. Schließlich würde der japanische Videospielentwickler dann den sehr lukratischen, japanischen PS3-Markt völlig ausser Acht lassen. Bei einer so geldbringenden Marke käme das sehr überraschend.

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