Dungeon Siege 3 - Vorschau: Frischer Wind im Kerker

Tobias Heidemann
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Irgendwie ist es schon komisch: Da hat Blizzard seit "Diablo 2" über zehn Jahre kein weiteres Hack’n Slay mehr veröffentlicht und trotzdem sind in all den Jahren nie wirklich gefährliche Konkurrenten aufgekommen. Und dass, obwohl es davon bei Weitem nicht wenige gab: "Titan Quest", "Loki", "Restricted Area", "Space Siege", "Legend" – wie sie nicht alle hießen. Wirklich gut? Nur eine Handvoll. Wie etwa "Dungeon Siege", dass 2002 von Chris Taylor ins Rennen geschickt wurde.

Dungeon Siege 3 - Vorschau: Frischer Wind im Kerker

Die Fans mochten es, Teil zwei fand ebenfalls zahlreiche Abnehmer. Ein dritter Teil schien aber lange unwahrscheinlich. Warum? Unklar. Vielleicht fehlten die Ideen, möglicherweise die Kapazitäten. Beides scheint mittlerweile überwunden, denn “Dungeon Siege 3″ kommt. Und es wird toll. Woher wir das wissen? Weil wir bei Square Enix persönlich ans Gamepad durften und die nahezu finale Version ausführlich Probe gezockt haben.

Um Teil drei kümmert sich Chris Taylor allerdings nicht mehr selbst, sondern ein Entwicklerteam, dass sich mit Auftragsarbeiten einen ganz speziellen Ruf erarbeitet hat: Obsidian – also die Jungs, die mit “Neverwinter Nights 2″, “Knights of the Old Republic 2″ oder “Fallout: New Vegas” die Tradition der großen Geschwister exzellent fortgeführt haben. Anders als die genannten Titel, die meist nicht mehr als exakte Kopien der Vorgänger waren, hat “Dungeon Siege 3″ tatsächlich frische Ansätze.

Da wäre zum einen der größere Fokus auf der Handlung. Eine spannende, epische Geschichte möchte man erzählen, mit interessanten Charakteren. Charakteren wie Jane Cassiden, die Schurkin des dritten Teils. Das machthungrige Stück unterjocht das Land Ehb, löscht die Protektoren des Königreichs aus und sucht nun nach den Erben dieser heiligen Kriegerkaste. Einer dieser Erben – wie sollte es auch anders sein – sind wir.

Weitere Themen: Dungeon Siege 3 Demo

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