Dungeon Maker - Schüppe, schüppe, Kerker baue

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(Daniel) Monster töten? Klar! Aber sie in einen dunklen Kerker zu locken und es ihnen heimelig zu machen? Das klingt schon ein wenig verdreht. Vor allem dann, wenn man die bösen Viecher dann schlussendlich doch niedermäht. Das es sich hier um kein normales Videospiel handelt, merkt selbst der Laie. Kein Wunder, denn heute zeigen wir euch: Dungeon Maker für den DS.

Dungeon Maker - Schüppe, schüppe, Kerker baue

“Dungeon Maker” wartet direkt zu Beginn mit einer ganz schön abstrakten Geschichte auf. Nicht das übliche “Das Land wird von einer furchtbaren Plage heimgesucht und du bist der Einzige, der das Land vor dem sicheren Untergang bewahren kann”-Gedöns. Obwohl…

Na ja, eigentlich geht es schon genau um diese Geschichte. Nur seid ihr kein edler Held, sondern ein arbeitsloser 12-jähriger Junge in einem Hinterweltler-Dorf und eure Waffe ist kein mächtiges Schwert, sondern ein ohne Unterlass sabbelnder, goldener Spaten, der in euch seinen dicksten Kumpel sieht. Das klingt schon mal ziemlich abwegig. Und genauso geht dieses Spiel weiter, denn unser etwas verpeilter Held wird zum Kerkermeister berufen und soll den Dorf-eigenen Kerker ausheben, um die Monster aus den nahen Wäldern dorthin zu locken.

Und wie lockt man Monster in ein Verließ? In dem man ihnen das Gefühl gibt zu Hause zu sein! Unsere Aufgabe als Kerkermeister ist es in den unzähligen Etagen des Dungeons Wege freizuschaufeln und gemütliche Räume zu bauen. Bars locken Orks an, Strohbetten sind ideale Rückzugsgebiete für Kampfkatzen und Kobolde, verwinkelte Gänge bieten Krähenmäusen Unterschlupf, Saukeiler sind gerne in der Nähe von Futterfässern und Kampfschleim macht es sich gerne in Müllhaufen gemütlich. Alle Räume käuflich zu erwerben im Einrichtungshaus des Dorfes.
Ebenso wie Zauber, Zauberobjekte, Waffen, Rüstungen und Lebensmittel. Jedes bezwungene Monster lässt Items oder Lebensmittel fallen. Rüstungen oder Waffen sind ein Muss für das eigene Weiterkommen. Gleiches gilt für die gesunde und ausgewogene Ernährung. Die verschiedenen aus den Monstern gewonnenen Lebensmittel lassen sich in Rezepten zu leckeren Speisen kombinieren, die unsere Charaktereigenschaften aufleveln.

Und als Sidekick steht uns ab einer gewissen Stufe auch unser Kollege “Imitations-Schleim” bei, der Körperteile bezwungener Ungetüme und ihre Fähigkeiten nachahmen kann. Mit ihm und dem goldenen Spaten an unserer Seite ist auch der finsterste Keller beinahe ein Sonntagsspaziergang.

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