Dynasty Warriors 7 - Test: Die Dynastie der Wiederholung

Tobias Heidemann
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Die Omega Force schlägt wieder zu. Das japanische Entwicklerteam kreist mit seiner "Dynasty Warriors"-Reihe seit Jahren stoisch um das gleiche Gameplay. In der Rolle unterschiedlicher Krieger gilt es, im historischen China zahllose Massenschlachten in einfachster Hack´n Slay-Manier zu schlagen. Ob Teil 7 diesem simplen Spielprinzip etwas hinzuzufügen hat, erfahrt ihr in unserem Testbericht.

Dynasty Warriors 7 - Test: Die Dynastie der Wiederholung

“Dynasty Warriors 7″ empfängt seine Spieler mit einem grandiosen Intro. Wer lange kein japanisches Videospiel in seine Konsole geschoben hat, der wird sich an der heillosen Überdrehtheit dieser Bilder sicher erfreuen können. Hier ist einfach alles möglich: Über einen Wasserfall gen Abgrund rutschen und dabei lässig einen Schwertkampf absolvieren? Alles kein Problem für die Helden aus “Dynasty Warriors 7″.

Wenn Entwickler Omega Force doch auch in puncto Gameplay so viel Wagemut an den Tag legen würde. Hier herrscht nämlich seit dem Erscheinen des zweiten Teils der “Dynasty Warriors”-Reihe (Playstation 2) absoluter Stillstand. Das dürfte vor allem daran liegen, dass sich die Serie in Japan verkauft wie mit dem Katana geschnittenes Brot. So erscheint alle paar Jahre eine lediglich aktualisierte Fassung eines ziemlich ausgelatschten Kriegerschuhs.

In Deutschland hatten es die wehrhaften Großfamilien hingegen schon immer sehr schwer. Mehr als eine kleine – dafür aber sehr leidenschaftliche – Fangemeinde hat die historische Button-Masherei hier nicht hervorgebracht. Vielleicht klappt es ja dieses Mal.

An Umfang mangelt es “Dynasty Warriors 7″ nicht

Vier unterschiedliche Dynastien stehen den Spielern neuerdings für ihre Kriegszüge durch das vom Bürgerkrieg zerrüttete China zur Auswahl. Mit den Shu, Wu, Wei und dem neuen Jin Königreichen erlebt man im Story-Modus eine fortlaufe Geschichte, die mit zahlreichen Zwischensequenzen von den Geschehnisse um den blutigen Bauernaufstand erzählt. Genauer gesagt rankt sich die Handlung von “Dynasty Warriors 7″ um den Aufstand der Gelben Turbane zur Han-Zeit, also dem Ende des zweiten Jahrhunderts. Die kleinen Render-Filmchen mit denen Omega Force die Handlung vorantreibt gehören zwar nicht zu den Sternstunden der dramatischen Künste, dafür stiften sie aber die passende Atmosphäre.


Im Gegensatz zum linearen Story-Modus, lässt uns der Eroberungsmodus auf einer Kampagnen-Karte selbst bestimmen, welchen Abschnitt wir als nächstes angehen wollen. Region für Region (nach Bedarf auch online mit anderen Spielern) erobern wir so das chinesische Reich für die von uns gewählte Dynastie.

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