Es war einmal ein Spiel: Welche Geschichte wird hier erzählt – Kapitel 4
Zu einfach! Unsere letzte Geschichte habt ihr viel zu schnell geknackt. Unterschätze niemals die Macht der GIGA-Community. Aber das wird uns nicht noch einmal passieren (böses Lachen). „Es war einmal ein Spiel“ ist schließlich kein Ponyhof. Wir können auch anders. Ihr wollt eine Herausforderung? Hier ist sie. Diese Woche schalten wir erstmals in den Hardcore Mode. Letzte Woche war Tutorial – jetzt wird´s richtig knackig. Ach und für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Die Lösung des letzten Kapitel lautete...
Planescape Torment
Erzählt wurde aus der Perspektive des schwebenden Totenschädels und legendär lustigen Lustmolchs Mortimer „Morte“ Rictusgrin. Der klapprige Kollege ist der erste Begleiter, dem man in Black Isles famosen Iso-Rollenspiel aus dem Jahr 1999 über den Weg läuft. Die von uns erzählte Szene spielte sich in Sigil, der Stadt der Tore ab – und zwar während der Held des Spieles (der Namenlose ) gerade auf einer Steinplatte innerhalb einer Leichenhalle erwacht, um dann festzustellen, dass er sein Gedächtnis verloren hat.

User Schlagilux hat den Hinweis-Nagel auf den Kopf getroffen und kein gutes Haar an unserem Geheimnis gelassen. Gratulation! Die Hitman-Figur aus der Special Edition gehört dir (schreibe einfach eine Email mit deiner Adresse an: tobias.heidemann@giga.de). Für die beste Antwort gibt es auch diese Woche wieder etwas zu gewinnen. Einen Zauberstab! Der funktioniert natürlich auch. Versteht sich doch von selbst.
Weil User P. Freeman letzte Woche unbedingt den Finger in die Wunde legen musste und uns mit »Och man...war ja langweilig diese Woche« herausforderte, müsst ihr nun den Hardcore-Mode ausbaden. Also bitte! Hier ist...
Es war einmal ein Spiel – Kapitel 4
Hier bin ich also. Ende der Straße. Ich muss eine Entscheidung treffen. Wie sie mich alle ansehen. Sie verstehen nicht, warum ich noch zögere. Fuck man, ich zögere, weil Niemand jemals vor eine solche Wahl gestellt werden sollte. Richtig. Falsch. Hier geht es um mehr – hier geht es um die Zukunft der Menschheit. Und darum, dass ausgerechnet ICH das arme Schwein bin, das darüber zu entscheiden hat. Wen soll ich retten? Das Verderben bedroht uns alle, aber nicht jeder wird überleben.
Es fühlt sich genauso an wie damals. Kurz nach meiner größten Niederlage. Ich war bereit, dachte ich sei mächtig genug, um mich ihr zu stellen. Doch ich war einfach nicht stark genug. All diese Menschen, all die Zerstörung. Fast bin ich froh, dass es mich damals umgehauen hat. Es muss furchtbar gewesen sein.
Doch ich habe überlebt und die, die mit mir entkamen, fürchteten mich fortan. Ein gefährlicher Versager. Ein paar respektierten mich vielleicht noch. Immerhin hatte ich es wenigstens versucht – aber helfen konnte mir keiner von ihnen. Nicht bei meinem Kampf um diese Stadt, nicht bei dieser Entscheidung. Ich darf dieses Mal nicht versagen. Eine zweite Chance werde ich nicht bekommen.






