Peter Molyneux: Warum Fable 2 besser als andere Rollenspiele wird

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(Katrin) Die meisten Rollenspiele sind scheiße. Oblivion war ein tolles Spiel, aber das Kampfsystem war Müll – Peter Molyneux nimmt kein Blatt vor dem Mund, wenn er über die Spielesparte redet, zu der auch sein aktuellstes Projekt Fable 2 zählt. Im selben Atemzug erklärt er im Interview mit den Kollegen von Kikizo aber auch, in wiefern das Spiel aus dem Hause der Lionhead Studios sich von anderen unterscheidet und unter Umständen auch besser sei.

Peter Molyneux: Warum Fable 2 besser als andere Rollenspiele wird

Die größten Mängel in heutigen Spieletiteln sind, laut Molyneux, vor allem die Kämpfe. Diese würden in etwa 70% des ganzen Spiels ausmachen, weshalb es wichtig sei, ein neues, innovatives Kampfsystem einzuführen. Die meisten Spiele würden daran scheitern: “Lass einen Casual-Gamer ‘Halo 3′ oder ‘Call of Duty’ spielen und er wird schreiend das Weite suchen.” Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch die Hardcore-Gamer, die solche Kampfsysteme wünschen.

In “Fable 2″ sollen beide Parteien angemessen bedient werden und hier kommt das “One-Button-Kampfsystem” ins Spiel. Man wird nicht mit unzähligen Tastenkombinationen überfordert und man kann es sich aussuchen, ob man “Button mashing” bevorzugt oder spezielle Rythmen beim Drücken einhält.

Wählt man Ersteres, hat man in Kämpfen länger durchzustehen und erhält weniger Erfahrungspunkte. Für die Rythmus-Variante erzielt man aber nicht nur ein besseres Ergebnis. Auch die Hintergrundmusik ändert sich individuell, je nachdem wie erfolgreich man mit dem Schwert hantiert.

Auch wird sich “Fable 2″ durch sein spezielles “Todes-Konzept” unterscheiden. Ist man normalerweise beim Spieletod daran gewöhnt, vom letzten Checkpunkt aus neu zu starten, bleibt hier die Kamera auf den Helden gerichtet. Die Gegner treten und schlagen weiter auf ihn ein und so trägt er langsam Narben davon, auf die die Umwelt im weiteren Spielverlauf entsprechend reagieren wird. Man kann der Narbenverunstaltung aber auch entgehen – man muss nur bereit sein 500 Erfahrungspunkte zu zahlen.

Weitere Themen: Peter Molyneux, Lionhead Studios

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