Fable - The Journey: Kritik am Kinect-Titel ist "unfair"

Maurice Urban
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Lionhead hat es derzeit nicht leicht: Gründervater Peter Molyneux hat das Studio mittlerweile verlassen, Fans warten ungeduldig auf ein Fable 4 und meckern über den Kinect-Titel Fable: The Journey. Die beiden ehemaligen Mitarbeiter Simon und Dene Carter finden die Kritik allerdings unangemessen.

Fable - The Journey: Kritik am Kinect-Titel ist "unfair"

Die Carter-Brüder, welche für die Entwicklung von Fable 1 verantwortlich waren, haben den Entwickler aus Guildford zwar ebenfalls verlassen, das Vertrauen in die Projekte des Studios ist aber nicht abhanden gegangen. Simon Carter meint so, dass die Kritik an Fable: The Journey unfair ist – schließlich sei die Aufgabe nicht gerade leicht.

“Es sieht toll aus. Ihr Versuch, Kinect mit Core Gaming zu vereinen, ist offensichtlich knifflig. Es ist schwer, diesen Kontrollmechanismus in Core Gaming zu integrieren. Ich denke, sie machen einen tollen Job.”

Sein Bruder Dene ergänzt im Interview mit Eurogamer, dass ein Großteil der Kritik sicherlich mit dem Ansehen des Franchises zusammenhängt. Fans sollten seiner Meinung nach allerdings nicht zu besorgt über die Zukunft der Marke sein.

“Wir alle wissen, dass es ein Franchise, eine Marke ist. Die Tatsache, dass jemand etwas anderes mit dieser Marke anstellen will, während wir auf das nächste große Spiel warten, sollte die Leute eigentlich nicht verärgern. Falls du es nicht magst, dann kauf es nicht.”

Release von Fable: The Journey ist in diesem Jahr, inzwischen ist übrigens das finale Boxart bekannt. Im Mai kommt bereits ein weitere Ableger des Franchises, der XBLA Koop-Titel Fable: Heroes.

 

 

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