Fable - The Journey: Molyneux gibt zahlreiche Details preis

Robin Schweiger
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Fable: The Journey ist momentan noch ein großes Rätsel. Auf der E3-Präsentation wirkte es wie ein Rail-Shooter, kurz danach versicherte Lionhead-Chef Peter Molyneux, dass das nicht der Fall sei. Aber was “Fable: The Journey” nun genau ist, das wissen wir noch immer nicht.

Fable - The Journey: Molyneux gibt zahlreiche Details preis

Molyneux wählte in einem Interview mit GameTrailers nun deutliche Worte, um jeden verstehen zu lassen, welchem Genre “The Journey” denn nun angehört:

“”Fable: The Journey” ist ein Rollenspiel. Punkt. Muss ich noch irgendetwas sagen? Wir können gerne die Liste durchgehen: Es hat Erkundung, Levelaufstiege, Items, Power-Ups, Erfahrungspunkte…wir können das gerne alles durchgehen. Das Einzigartige ist jedoch, dass wir uns entschieden haben, das komplette Spiel mit Kinect steuerbar zu machen. Und das hat die Leute wirklich verwirrt. Sie haben sich gedacht “Oh mein Gott, die benutzen Kinect, die können unmöglich ein Rollenspiel machen. Aber ich liebe die Möglichkeiten, die uns Kinect bietet.”

Molyneux fühle sich außerdem zunehmend kontrolliert und limitiert, wenn er Spiele spielt:

“Wenn ich Konsolenspiele spiele, geht mein linker Daumen automatisch zum einem, mein rechter Daumen zum anderen Analogstick. Bei jedem Spiel ist das so. Vielleicht sind diese Tage lange vorbei, aber ich erinnere mich noch daran, als wir mit neuen Controllern neue Wege entdeckt haben, Spiele zu spielen. Das ist vorbei. Jetzt stecken wir in einer Kiste fest und es ist immer das Gleiche. Das hängt mir zum Hals raus. Ich will das Gefühl hervorrufen, dass wir hatten, als wir zum ersten Mal einen Controller benutzt haben. Ich will, dass man sich fragt “Was passiert wohl, wenn ich das hier mache?”. Wann war das letzte Mal, dass man sich in einem Spiel eine solche Frage gestellt hat? Genau das möchte ich erreichen. Und das ist es, was mir Kinect ermöglicht.

Auch zur Steuerung gibt Molyneux einige Details preis:

“(Mit Kinect) zu laufen ist ein großes Problem. Wir haben dieses Problem auf die komfortabelste, aber nicht die offensichtlichste Art und Weise gelöst. Man lehnt sich ganz entspannt nach links oder rechts um seine Laufrichtung zu ändern. Wenn man sich nach vorne lehnt, läuft man schneller, lehnt man sich nach hinten, läuf tman langsamer. Ganz simpel und  nicht die größte Erfindung aller Zeiten. Aber ich möchte, dass die Spieler das selbst entdecken. Ich möchte, dass sie herumprobieren und den Spielstil finden, der für sie selbst am besten ist.

Außerdem geht Molyneux ausführlich darauf ein, warum das Projekt Milo nicht funktioniert hat und warum es keine Sprachsteuerung geben wird. Wann “Fable: The Journey” herauskommt, durfte Molyneux noch nicht sagen. Das komplette Interview gibt es bei den Kollegen von Gametrailers.

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