Fallout 3 - Australienzensur für alle

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(Kai) Schon bevor “Fallout 3″ am 31. Oktober erscheint, verdient das Spiel eine besondere Auszeichnung: Der meiste Wirbel um Zensuransprüche in einem Rollenspiel überhaupt!
Während wir uns hierzulande an Meldungen gewöhnt haben, die Entschärfungen für den deutschen Markt vermelden, ist es international eher eine Ausnahme, Spiele für ein bestimmtes Land anzupassen.

Berühmt geworden ist “Fallout 3″ in dieser Hinsicht für Entwickler Bethesdas Disput mit dem australischen “Office for Literature and Film Classification” (OLFC). Die Prüfbehörde meldete vor einigen Wochen Bedenken wegen zu realistischer Darstellung von Drogen an.
Um das Spiel den australischen Zockern nicht vorenthalten zu müssen, strich der Entwickler kurzerhand alle Erwähnungen real existierender Drogen und fand so die Gnade der OLFC.

Bethesdas Pressesprecher Peter Hines lies nun gegenüber Edge Online verlauten, dass sich nicht nur Australier ein Wiedersehen mit bekannten Drogennamen abschminken könnten, sondern weltweit die Namen der Betäubungsmittel durch Fantasienamen ersetzt wurden.

“Ich wollte nicht”, so Hines, “dass Leute weiterhin annehmen, die australische Version sei in irgendeiner Weise verändert, denn das ist sie nicht. Es existieren keine Verweise auf echte Drogen in irgendeiner Version von Fallout 3.”

In Deutschland wird “Fallout 3″ zusätzlich mit reduzierter Gewaltdarstellung erscheinen.

Danke an Aloha aus Hawaii für seine Usernews zum selben Thema!

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