Fallout: New Vegas Komplettlösung, Spieletipps, Walkthrough

commander@giga

Wer „Fallout 3“ überlebt hat, wird sich auch in „New Vegas“ schnell zurecht finden. Wer allerdings neu im „Fallout“-Universum ist, den könnten die folgenden Spieletipps interessieren.

Wir haben viele Tipps und Tricks zusammengetragen, damit auch du den Alltag in einer postapokalyptischen Welt erfolgreich meisterst.

Wen möchte ich spielen?

Im Vergleich zu „Fallout 3“ hat sich in puncto Charaktersystem nur wenig getan. Wer also den Vorgänger kennt, kann sich wie gewohnt seinen Helden zusammen schustern. Als Neuling musst du dich hingegen erst entscheiden, was für einen Charakter du spielen möchtest. Soll es lieber ein wild um sich schießender Neandertaler-Verschnitt sein? Dann solltest du deine Punkte vor allem auf Attribute wie Stärke, Beweglichkeit, Ausdauer und Wahrnehmung verteilen. Das kluge Köpfchen setzt auf Intelligenz und Charisma; bist du noch unentschieden, kannst du während der ersten Level-Ups notfalls noch per „Intensives Training“ an deinen Werten schrauben, um schließlich einen möglichst ausgeglichenen Charakter zu formen.

„Selbst ist der Mann!“

Während Bücher deine Fertigkeiten in einem bestimmten Gebiet permanent erhöhen, funktionieren Magazine nur temporär. Mit Magazinen sind Zeitschriften und nicht etwa die Munition deiner Schießeisen gemeint. Hast du also gerade eine Quest angenommen und musst mit Erschrecken feststellen, dass dir die Fähigkeit fehlt, diese zu beenden, brauchst du nicht verzagen, sondern kannst einfach ein schlaues Magazin aus deinem Ärmel zaubern. Mit dem damit gewonnenen Bonus auf deine Werte kannst du deine Quest nun beenden, das angelesene Wissen selbst ist aber leider nur von kurzer Dauer. Dafür sind Magazine recht preiswert und können vorausschauend beim Händler deines Vertrauens erworben werden.„Fallout: New Vegas“ im Hardcore-Modus

Anders als in Fallout 3 verfügt „New Vegas“ über einen Hardcore-Modus – damit ist nicht etwa ein sehr hoher Schwierigkeitsgrad gemeint; es wäre nämlich zum Beispiel auch möglich, das Spiel auf „leicht“ im Hardcore-Modus durchzuspielen. Hardcore bezeichnet nur das intensivere und realistische Spielerlebnis, denn wie etwa bei den Sims musst du dich um die Grundbedürfnisse deines Helden kümmern. Dieser hat auch mal Hunger, verspürt Durst oder will einfach nur nach einem langen und anstrengenden Tag ins Bett fallen.

Ob der Hardcore-Modus eingeschaltet ist, erkennst du an den drei neuen Anzeigen im Pip-Boy – vernachlässigst du diese Bedürfnisse, stirbt dein Held einen qualvollen wie sinnlosen Tod. Gerade im „Fallout“-Universum dürfte es sich schwierig gestalten, all diese Bedürfnisse zu befriedigen. Sowohl Nahrung als auch Wasser ist oft verstrahlt und macht dem Magen des Protagonisten schwer zu schaffen. Es empfiehlt sich, möglichst früh die Fähigkeit „Bleimagen“ zu erlernen, um nur noch halb so verstrahlt herumzulaufen.

Weitere Neuerung: Stimpacks wirken nicht direkt nach Einnahme, sondern heilen mit Verzögerung. Keine Angst – dies dauert nicht wie im echten Leben einige Tage bis Wochen. Dennoch musst du dich fragen, ob der gerade stattfindende Kampf beispielsweise noch länger andauern wird oder dieser im nächsten Augenblick vorüber ist. Im ersten Fall lohnt sich ein Stimpack durchaus, weil sich der Körper über die Kampfzeit hinweg immer weiter regenerieren kann.

Auch Munition hat plötzlich ein Gewicht – es ist also nicht möglich, beliebig viele Schießeisen inklusive unendlicher Munition einzupacken. Trotz starker Munitionsbegrenzung musst du jetzt insbesondere darauf achten, dass deine Begleiter am Leben bleiben. Ansonsten sterben diese nämlich tatsächlich und werden nicht nur bewusstlos. Ist dir der Hardcore-Modus am Ende doch zu „hardcore“, kannst du ihn jederzeit im Menü deaktivieren. In dem Fall kannst du den entsprechenden Erfolg aber natürlich auch nicht mehr freischalten.

Wer schläft, spart Geld!

Dass Schlaf erholsam ist und gut tut, wissen wir alle, und so ist es auch in „Fallout: New Vegas“. Im Hardcore-Modus ist es zwingend erforderlich, regelmäßig zu schlafen. Ist dieser deaktiviert, solltest du aber dennoch ab und zu ein Bett aufsuchen, um etwa verlorene Energie zu regenerieren. So sparst du Stimpacks, die du womöglich noch in späteren Kämpfen brauchst. Übrigens: In den ersten Stunden nach dem Aufstehen erhältst du einen Bonus von zehn Prozent auf alle gesammelten Erfahrungspunkte, ausgeschlafen kämpft es sich eben gleich viel besser.

Speichern, speichern, speichern!

Gerade im Hardcore-Modus, aber nicht nur dann, solltest du immer wieder speichern. In einem so komplexen Spiel wie „New Vegas“ muss das einfach sein. Vielleicht tötest du mal versehentlich einen falschen NPC? Was ist, wenn du einen Fehler machst, den du im Nachhinein korrigieren möchtest? Oder willst du einfach mal versuchen, eine Quest anders als gewöhnlich abzuschließen? In all diesen Fällen solltest du einen alten Spielstand parat haben – ansonsten bleibt der tote NPC tot, der Fehler für die Ewigkeit und die Quest auf ewig mehr schlecht als recht gelöst.

Allerdings solltest du nicht nur darauf achten, oft zu speichern, sondern auch verschiedene Spielstände gleichzeitig zu führen. Ein Spielstand für das laufende Spiel, und mehrere andere vor wichtigen Entscheidungen. Willst du nämlich einen anderen Weg versuchen, kannst du einfach dort ansetzen und musst nicht im Extremfall ein neues Spiel beginnen.

Ohne Waffe im Anschlag reisen

Ja, die Wege in „New Vegas“ sind meist gefährlich, sodass man lieber gleich die Waffe griffbereit hat, um schnell auf feindliche Angriffe reagieren zu können. Weltfremde NPCs wissen mit einem solchen Gebaren jedoch nichts anzufangen und werden durch eine große Wumme schnell verschreckt. Zudem läuft man ohne Waffe in der Hand auch umso schneller. Droht allerdings Gefahr, darfst du nicht lange fackeln – sonst stirbst du den schnellen Exitus. Achte auch darauf, die Waffe immer geladen zu haben. Die Waffe allein schindet zwar mächtig Eindruck, den Gegner interessiert es aber herzlich wenig, wenn du vergessen hast, diese auch zu laden.

Mit der Pip-Boy-Reisefunktion rasant ans Ziel

Nachdem du eine Region vollständig erforscht hast, merkt sich euer Pip-Boy die entsprechende Position. Seid ihr in einigen Spielstunden also sonstwo, müsst nun aber unbedingt hierher zurückkehren, „beamt“ dein Pip-Boy dich binnen weniger Sekunden ans Ziel. So sparst du dir unnötig lange Laufwege, die nur für Langeweile sorgen, außer natürlich, du ...

... begibst dich auf Schatzsuche!

Die Welt in „New Vegas“ ist riesig, und in jedem noch so kleinen Winkel dieser riesigen Welt können sich wahre Schätze verbergen, die nur darauf warten, von dir gefunden zu werden. Es kann also auch manchmal lohnend sein, alte Wege noch einmal zu laufen, um auf Nummer sicher zu gehen. Womöglich hast du einen großen Schatz liegen lassen, den du beim Händler hättest zu viel Geld machen können. Manchmal begraben auch tote Körper wertvolle Gegenstände unter sich – es mag makaber sein, aber wenn du die Schätze nicht findest, dann nur ein anderer, und du weißt ja wenigstens etwas mit ihnen anzufangen.

Es ist alles Gold, was glänzt!

Und auch das, was nicht glänzt. Sammle auf deinen Reisen also nicht nur Schätze ein, sondern alles, was du nur irgendwie in die Fittiche bekommst. Du kannst alles irgendwie zu Geld machen, also solltest du das auch. Achte aber darauf, dein Inventar nicht vollzumüllen – du kannst nicht unendlich viel Krimskrams mit dir herumschleppen. Beschränke dich also auf das, was du auch tragen kannst.

Manche Gegenstände scheinen nichts zu wiegen, diese kannst du problemlos mitnehmen. Wiegt ein Item jedoch, musst du gezielt abwägen, ob es so schwer wiegt, als dass du die Last nicht auf dich nehmen willst. Nicht, weil du schwächlich gebaut bist und keine Muskeln hast, sondern, weil du eben nur eine begrenzte Kapazität hast, die sich im Gewicht äußert.

Selber Waffen reparieren

Mit der Zeit verlieren Waffen und andere Gebrauchsgegenstände an Haltbarkeit, und schließlich sind sie völlig unbrauchbar. Daher musst du sie regelmäßig reparieren, um Feinden nicht plötzlich mit kaputter Kanone entgegenzutreten. Ist der Reparaturwert deines Charakters hoch genug, kann er dies selbst übernehmen. Ansonsten bist du gezwungen, für teuer Geld Spezialisten mit der Instandsetzung zu beauftragen. Deine gerade so hart erarbeiteten Kronkorken willst du dafür aber nicht ausgeben. Leider musst du dies mit der Zeit, denn um ein Gerät zu reparieren, brauchst du dasselbe in zweiter Ausführung. Der Reparaturwert deines Charakters entscheidet hierbei darüber, wie viele Teile du für die Reparatur benötigst. Irgendwann ist der Vorrat an intakten Geräten jedoch aufgebraucht, sodass du über kurz oder lang gezwungen bist, solche Experten aufzusuchen.

Erfahrungspunkte extra gefällig?

Neben dem Reparaturwert solltest du vor allem auch auf die Werte Wissenschaft sowie Schlösser knacken Punkte verteilen, bis du etwa den Wert 50 erreicht hast. Danach ist es für dich ein Kinderspiel, verschlossene Türen zu öffnen oder aber Computer zu hacken. Das bringt dich nicht nur an neue Orte, sondern spendiert dir bei jedem erfolgreichen Versuch gratis Extrapunkte.

Hotkeys für die schnelle Heilung zwischendurch

Gerade in hitzigen Gefechten musst du schnell auf deine Waffen und Items zugreifen können. Daher empfiehlt es sich, einige Hotkeys anzulegen. Du wirst schon bald froh sein, dein Stimpack per einfachen Tastendruck einschmeißen zu können. Mit Hotkeys wird dein Leben schon bald sicherer sein.

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