Was spielst du gerade? (November)

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Hey, du! Psst! Ja, du! Was spielst du gerade? Was auch immer es ist, schreib einen Kommentar und lass uns daran teilhaben. Wir wollen allmonatlich mit dieser Rubrik herausfinden, was auf euren Festplatten, Konsolen, Smartphones und Küchentischen so gespielt wird. Alle geht, alles zählt – außer Halma, weil Halma nun mal total dumm ist. Natürlich verraten wir auch, was wir gerade zocken.

Was spielst du gerade? (November)

David

Mein Monat ist knallhart. So viele Spiele, die in viel zu wenig Zeit durchgespielt werden müssen. “Call of Duty: Black Ops 2” ließ sich auf meinem London-Trip zum Glück recht schnell abhandeln, für den Multiplayer-Modus werde ich aber wohl keine Zeit mehr haben. Dabei habe ich den früher zumindest immer zwei Monate angezockt. Allerdings sitze ich jetzt bereits vor dem nächsten großen Shooter. “Far Cry 3” will getestet werden – und es ist riesig. Weit entfernt vom üblichen sechs bis acht Stunden Kanon.

Nebenbei versuche ich für den großen Jahresrückblick ein paar Perlen anchzuholen, die möglicherweise eine Chance auf den “Spiel des Jahres”-Award haben. “Journey” und “The Walking Dead” sind für mich ganz vorn dabei – schön, dass ich die noch nachholen konnte. Dummerweise kommt die fünfte und letzte Walking Dead-Episode diesen Mittwoch – zeitgleich mit dem Testmuster von “Lego Herr der Ringe“. Grausame Welt…

In London wurde ich übrigens kurz ausgelacht. Während die restlichen Kollegen mit High-End-Technik, Playstation Vitas und 3DS-Games umherfuchtelten, packte ich den uralten Gameboy Advance aus. Kollege (Otis) Goik hat mir den geliehen, damit ich endlich “Legend of Zelda: The Minish Cap” nachholen kann. Ein tolles Spiel, ohne direktes Licht auf dem GBA-Bildschirm wird das Zocken aber zur Qual. Wenn ich doch nur einen alten Nintendo DS mit GBA-Slot hätte…

Tobi

Nostalgische Gefühle und ein paar alte Sippen-Freude haben mich zurück nach Mittelerde gelockt. Mein Ausritt als „Reiter von Rohan“ in „Herr der Ringe Online“ war schön, solange er währte. Im Schnelldurchlauf bin ich durch die fünf neuen Gebiete galoppiert und habe aus Frodos Augen den Zerfall der Gemeinschaft gesehen. Noch immer beeindruckt mich die Sorgfalt, mit der Entwickler Turbine Tolkiens Fantasy-Schinken seit nunmehr fünf Jahren digitalisiert. In dieser Welt steckt viel Liebe. Die Fallhöhe von „Guild Wars 2“ ist allerdings enorm. Eine der angenehmsten MMO-Communities überhaupt und viele gute Ideen konnten mich deshalb nicht länger als ein paar Stunden in der neuen Erweiterung halten. Und das obwohl „Reiter von Rohan“ das wahrscheinlich beste Add-On seit den „Minen von Moria“ ist. Alles hat eben seine Zeit. Meine Zeit in Mittelerde ist leider vorbei.

Wie in meinem Test bereits befürchtet, hat mich Hitman´s Contracts-Modus nicht lange fesseln können. Stattdessen habe ich mich der Vollständigkeit halber zum Multiplayer-Modus von „Black Ops 2“ verpflichtet. Wenn mir hier nach einer Stunde die Rübe abbrennt, lasse ich meine Spielabende momentan mit „Assassin’s Creed 3“ ausklingen. So richtig warm werde ich mit Connor aber leider nicht. Einfach nicht mein Cup of Tea, diese Reihe.

Wirklich cool ist außerdem das herrlich nerdige Brettspiel „Last Night on Earth“, das alle bekannten Zombie-Klischees auf grandiose Weise auf den Wohnzimmertisch beschwört. Die Idee ist einfach: Eine Gruppe übernimmt die Überlebenden – u.a. das Highschool-Sweetheart, der Sheriff, der Hobo, der Rockabilly – die andere spielt die hirngeile Horde. Während die Helden ihre Spezialfähigkeiten nutzen müssen, um aus der Kleinstadt zu entkommen, müssen die Untoten genau das verhindern. Das Ganze ist enorm spannend, sehr lustig und bestens über das Genre informiert. Das perfekte Weihnachtsgeschenk also.

Tom

Ich habe gerade Bowser in „New Super Mario Bros. 2“ besiegt und das Mushroom Kingdom zum gefühlt hundertsten Mal gerettet. Irgendwie fehlte dieses Mal die Magie, die ich bei anderen Mario-Spielen gespürt habe. Ähnlich ergeht es mir aktuell mit „Mickey Epic 2“, das mich eigentlich verzaubern sollte, mich stattdessen aber eher langweilt.

So gar nicht gelangweilt war ich von „Catherine“, das ich am letzten Wochenende endlich nachgeholt habe. Spielt das Teil unbedingt mit eurer Freundin/eurem Freund, dann werden die Beziehungsfragen am Ende jeder Stage gleich viel unterhaltsamer. Vor allem, wenn ihr beide unterschiedliche Antworten auf Fragen wie „Ist die Heirat der Anfang oder das Ende einer Beziehung?“ habt. Zu guter Letzt erwarte ich geduldig das nächste Wochenende, da schnapp ich mir die letzte Episode von „The Walking Dead“ und genieße das Finale. Holt euch „The Walking Dead“!

Maurice

„FTL – Faster Than Light“ zeigt mir derzeit mal wieder, wie schlecht ich in jeglichen Taktik-Spielen bin. Die Roguelike Gameplay-Elemente und der Permadeath-Ansatz machen’s nicht einfacher, meine Crew krepiert quasi im Sekundentakt und irgendwie fängt alles immer an zu brennen. Durch den Weltraum zu düsen und gegen Aliens und Piraten zu kämpfen macht aber auch nach dem zwanzigsten Versuch noch Spaß – und der Soundtrack ist auch schön entspannend.

Letztes Wochenende gab’s dreifache Erfahrungspunkte in „Red Dead Redemption“, also wurden ein paar Achievements eingeheimst und schön auf Level 40 gelevelt. Open-World im Western-Setting macht einfach immer noch Spaß, also wage ich mich jetzt wieder an die Singleplayer-Kampagne. Außerdem habe ich „Fallout 1“ endlich angefangen, hab mich aber schon in der ersten Höhle verirrt und bin deshalb noch nicht sonderlich weit gekommen.

Robin

 

Vor einigen Tagen habe ich „Assassin's Creed 3“ durchgespielt, was mich ziemlich enttäuscht zurückließ. Um dem entgegenzuwirken habe ich mich diese Woche tatsächlich an „Dark Souls“ herangetraut und habe als neuesten Erfolg den Boss in Blighttown besiegen können. Auf dem Weg dahin habe ich es geschafft, mitten in einem giftigen Sumpft verflucht zu werden und die Hälfte meiner Energie dauerhaft zu verlieren. Was daraufhin folgte waren zwei Stunden purer Frustration, die jedoch schlussendlich belohnt wurden. Was für eine dreckige Mistsau, dieses Spiel!

Das alles wird jedoch am Mittwoch in den Schatten treten, denn dann erscheint endlich, endlich, endlich die letzte Episode von „The Walking Dead“ und ich erfahre, wie es mit Lee und Clementine weitergeht. Sobald das erledigt ist werfe ich mich in Hideo Kojimas Robo-Action-Welt in der „Zone of the Enders HD Collection“ und versüße mir den ein oder anderen Abend immer mal wieder mit einer Runde „Halo 4“.

Severin

Bereits zur Frühzeit der Computerspiele war Mobbing unter Pixeln ein großes Thema. In „Pong“ wurde der kleine Pixel zum Beispiel von den großen hin- und her geschubst. Und wir Spieler machten auch noch bereitwillig mit. Das Spiel, das ich derzeit spiele, hat einen anderen Ansatz. Es will die Freundschaft unter Pixeln wieder hervorrufen!

Thomas was Alone” ist ein Indie-Titel, der nicht nur deshalb auffiel, weil er in der vergangenen Woche auf der Steam-Startseite angeboten wurde, sondern auch weil er es schafft, mit minimalistischer Pixelgrafik, genialer Musikuntermalung und einem Sprecher, der das Geschehen sanft kommentiert, eine Spielumgebung zu kreieren, aus der man sich kaum rausreißen kann.

Der namensgebende Thomas ist dabei ein rotes Rechteck, das man in alter 2D-Plattformer-Gewohnheit vom Start bis ans Ziel bringen muss. Und damit Thomas nicht “alone” bleibt, trifft er unterwegs auf weitere Pixelblöcke mit eigenen Eigenschaften: John, ein gelbes Rechteck, das weiter springen kann, Claire, ein blauer Quader, der durch Säure schwimmen kann, Chris, ein kleiner orangefarbener Quader, der nichts kann, außer missmutig zu sein, um nur drei von ihnen zu nennen.

Ich als 2D-Plattformer-Fan werde wohl noch die eine oder andere Stunde darin investieren, Schalter zu drücken, durch Säurebäder zu fahren und hoffentlich alle Blöcke in einem Stück ans Ziel zu bringen.

 

Multiplayer

Weitere Themen: Far Cry 3 Demo, gamescom 2014: Das müsst ihr wissen – Tickets, Wildcards, Spiele und Termin, Ubisoft


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