Far Cry 5: „Amerikanische Gamer“ fordern per Petition den Islam als Feind

Sandro Kreitlow
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In einer kürzlich gestarteten Petition wollen selbsternannte „amerikanische Gamer“ die Veröffentlichung von Far Cry 5 aufhalten. Der Grund: Ubisoft sei ihnen „politisch zu korrekt“. Ernst oder Satire?

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Far Cry 5 - Ankündigungstrailer

Auf change.org ist eine Petition aufgetaucht, die eine Veröffentlichung von Far Cry 5 verhindern soll. Die Autoren stören sich an den „multikulturellen Lehren“, die sich an „degenerierte Menschen“ und „Rassenmischlinge“ richten. Die „amerikanische Gamer“ hätten das bisher zugunsten von Gameplay, Design und Innovation ertragen, aber damit sei jetzt Schluss:

„Sie müssen verstehen, dass es in Zeiten wie diesen gewalttätige Folgen haben kann, wenn Sie weiterhin auf ihrer sinnlosen Kritik beharren.“

Die als Gamers United-betitelte Gruppe fordert massive Änderungen im Spiel. So wird ein „realistischeres“ Feindbild gewünscht. Als Alternative wird der Islam oder Straßengangs genannt. Unter die Gegner sollten demnach auch „ein paar Schwarze und Mexikaner“ sein.

Far Cry 5: Rabbids-Easter-Egg im Trailer

Statt einer fanatischen Sekte, die im Trailer enthüllt wurde, verlangt die Gruppe „fehlgeleitete Patrioten“. Anti-Amerikanismus sei in den USA fehl am Platz, so die Gruppe gegenüber dem französischen Publisher:

„Setzt einen oder mehrere der Punkte um und das Spiel wird vor der PC-Hölle und einer Multi-Kulti-Entwicklung bewahrt. Wir Amerikaner haben so wenige Spiele, die wir unser eigen nennen können – und wir haben genug davon, sie an multikulturelle Scheiße zu verlieren.“

Es ist nicht klar, ob all das ernst gemeint ist oder es sich bei der Petition schlicht um Satire handelt.

Far Cry 5 erscheint am 27. Februar 2018 für Playstation 4, Xbox One und PC.

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