Need for Speed ein Killerspiel? - Macht die CDU "Need for Speed" zum nächsten Killerspiel?

Leserbeitrag

Spiele wie ”Far Cry”, ”Counter Strike” oder ”Resident Evil” werden momentan von manchen Parteien als Killerspiele bezeichnet. Größtes Argument ist hier das übereinstimmende Merkmal, dass die Amokläufer von Erfurt, Emsdetten und Winnenden Spiele dieses Genres gespielt haben. Diese Erkenntnis wird des Öfteren als Verbotsgrund herangezogen.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Ruprecht Polenz sieht hier noch Handlungsbedarf. Man müsse eine allgemeine Medienkompetenz sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Eltern und allen Erziehungsberechtigten erreichen. Das im Juli 2008 verabschiedete Jugendschutzgesetz würde bereits in die richtige Richtung gehen.

Über Abgeordnetenwatch.de wurde Polenz gefragt, weshalb sich Spieler angeblich von Spielen wie ”Far Cry” beeinflussen lassen und zu Killern werden. Demnach müsste ”Need for Speed” ebenfalls zu illegalen Straßenrennen anstiften.

“Ein Zusammenhang zwischen ”Need for Speed” und illegalen Autorennen, bei denen traurigerweise auch immer wieder meist junge Menschen zu Tode kommen, ist mir bislang nicht bekannt” , erklärte Polenz daraufhin. “Sollte er sich erweisen, müsste man auch hier überlegen, ob und – wenn ja – wie man darauf reagiert.”

Demnach kann man eigentlich eher von Glück sprechen, dass nicht bei jedem Autosünder der PC oder die Wohnung durchsucht wird. Die Wahrscheinlichkeit, dort Spiele wie ”Burnout” oder ”Need for Speed” zu finden, wäre da bestimmt genauso hoch wie bei so genannten “Killerspielen”.

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