FIFA 11 Komplettlösung, Spieletipps, Walkthrough

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Das neue „FIFA 11“ sieht nicht nur besser als der Vorgänger aus, sondern verfügt sogar über ein neues Feature: Im Be-a-Pro-Modus ist es nun auch möglich, als Torwart zu spielen. Wenn du damit noch Schwierigkeiten hast, hilft dir unser Guide mit Sicherheit weiter.

Auch bei Fragen zu Standardsituationen oder zur Aufstellung deines Kaders solltest du einen Blick riskieren. Zunächst ein kurzer Überblick über die zu behandelnden Themen:

  1. Aus Standardsituationen heraus Tore schießen
  2. Das eigene Kader richtig aufstellen
  3. Be-a-Pro-Modus – wie er funktioniert

1. FIFA 11 – Standardsituationen

Vor allem in Standardsituation wie Freistößen oder Elfmetern fallen oft in den letzten Minuten vor Abpfiff noch so einige Tore, die letztlich das Spiel entscheiden. Damit auch du mal das ein oder andere Tor aus einer Standardsituation heraus landen kannst und nicht nur dabei zuschauen musst, wie die gegnerische Mannschaft ein Ball nach dem anderen verwandelt, haben wir einige Tipps und Tricks parat.

1.1 Freistöße

Egal, wie gut dein Schütze auch schießen mag – wie auch im echten Leben gibt es einen Faktor namens Zufall, und der entscheidet eben das eine Mal, dass der Ball ins Tor trifft, während er das andere Mal in der gleichen Situation bei gleicher Schussstärke meterweit am Ziel vorbeifliegt. Das ist etwas, was du unmöglich beeinflussen kannst; das bedeutet gleichzeitig aber auch, dass du ein Auge für unmögliche Torschüsse haben musst. Aus zwanzig Metern Entfernung schießt du eindeutig sicherer, bei dreißig Metern solltest du lieber noch ein Passspiel wagen.

Neben dem Faktor Zufall gibt es noch einige Punkte, die du sehr wohl beeinflussen kannst. Das wäre einmal deine Berechenbarkeit – der gegnerische Torwart rechnet damit, dass du es mit hohen Flanken oder direkten Torschüssen versuchen wirst. Wie wäre es aber mal mit flachen Schüssen, einem Querpass oder gar mit einem ungewöhnlichen Kunstschuss? So erhöhst du deine Chancen und bleibst für deinen Gegner völlig unberechenbar.

Zur Sicherheit sollte immer ein Spieler auf der Torlinie stehen. Wenn dein eigener Torwart allzu inkompetent ist, kann dieser manchmal wahre Wunder wirken und so manchen Torschuss des Gegners abwenden. Ist der Spieler allerdings noch inkompetenter, kann der Ball auch versehentlich mal im eigenen Tor landen – also immerzu Acht geben.

Spieler mit der Spezialität Freistoßschütze können es auch gerne mal mit direkten Torschüssen probieren. Direkte Freistöße treffen zwar vergleichsweise selten, mit der entsprechenden Spezialität im Gepäck aber durchaus des Öfteren einmal. Zudem macht ein solches Tor in der Wiederholung einen ganz imposanten Eindruck.

1.2 Elfmeter

Bei Elfmetern lastet ein ungeheurer Druck auf dem jeweiligen Schützen – dieser ist umso höher, wenn vom Elfer Sieg oder Niederlage abhängt, dieser erst spät gepfiffen wird oder sich etwa im Finale eines Wettbewerbs zuträgt. Je höher der Druck, desto schwieriger ist es auch, den Elfer planmäßig im Tor zu landen.

Um erfolgreich zu lupfen, ist es nötig, den Zeiger genau dann anzuhalten, wenn sich dieser im grünen Bereich befindet. Sonst bemerkt der Torwart deine Absicht, und kann den Ball mühelos halten. Die Folge: Der Elfer ist verschenkt.

Manchmal kann es sich lohnen, den Torschuss zu verzögern, etwa, um den Torwart sichtlich zu verwirren. Dabei büßt du zwar sowohl etwas Schussstärke als auch -genauigkeit ein, dafür trifft der Ball häufiger.

Auch beim Anschneiden verliert der Ball an Stärke, ist für den gegnerischen Torwart so allerdings noch schwieriger zu halten. Besonders dann, wenn der Schütze über einen hohen Elfmeterwert verfügt. Je höher dieser nämlich ist, desto größer ist auch der grüne Bereich – so befindet sich der Zeiger beispielsweise selbst nach verzögertem Anlauf noch im gelben oder gar grünen Feld. Der Torwart hat praktisch keine Chance und der Elfmeter ist geschenkt.

2. FIFA 11 – Aufstellungen und Taktiken

Wenn du offensiver vorgehen willst, solltest du deine Außenverteidiger nicht als LV und RV einsetzen. Besser sind die Positionen LAV sowie RAV – so schaltet sich auch deine Abwehr mal ins Angriffsspiel ein.

Ein defensiver Mittelfeldspieler ist der wichtigste Mann auf dem Platz. Er ist für deinen Spielaufbau verantwortlich und schließt eventuelle Lücken in der Defensive, die sonst schnell vom Gegner ausgenutzt würden.

Als Gegenstück zum defensiven ist ein offensiver Mittelfeldspieler elementar. Er verteilt die Bälle, also sollte er auch fürs Passspiel geeignet sein. Startest du einen Angriff, kannst du mit ihm in den gegnerischen Strafraum laufen und deine Torchancen so zusätzlich erhöhen.

Links- und Rechtsaußen sorgen dafür, dass das Spielfeld ganz genutzt wird. Mit Steilpässen und guten Flanken werden so selbst hartnäckigste Abwehrreihen aufgebrochen. Mithilfe der beiden eher offensiv agierenden Außenverteidigern klappt das besonders gut.

Wenn du mit dieser Aufstellung spielst, sollte dein zweiter Stürmer auch auf die beiden Flügel ausweichen können. Gleichzeitig musst du auf gute Kopfballspieler achten, weil diese durch das starke Flügelspiel viele Treffer landen können.

Unabhängig davon, welche Position du letztlich spielst, ist es vor allem wichtig, die Werte deiner einzelnen Spieler im Auge zu behalten. Setzt du Spieler versehentlich auf falschen Positionen ein, hat dies mitunter fatale Auswirkungen zur Folge. Empfehlenswerter ist es, Spieler gemäß ihren Stärken einzusetzen, damit du mit ihren Fähigkeiten den Gegner gekonnt ausspielen kannst.

3. FIFA 11 – Be-a-Pro-Modus

Wie auch schon im Vorgänger verfügt „FIFA 11“ wieder über einen Be-a-Pro-Modus: Entweder gehst du als Spieler aufs Feld oder aber führst gleich als Manager einen ganzen Verein. Alternativ kannst du als Spielertrainer auch beides verknüpfen. Erstmals ist es auch möglich, als Torwart zu spielen – wie das alles funktioniert, erklären wir dir.

3.1 Spieler werden ist nicht schwer, Spieler sein dagegen sehr ...

Du wolltest schon seit klein auf Fußballspieler werden, damit zum Weltstar aufsteigen und viel Geld verdienen? Dann hast du jetzt zumindest virtuell die Chance dazu. Entscheide dich entweder für einen bereits existierenden Spieler oder erschaffe dein virtuelles Ich. Ist das geschehen, wählst du noch den Verein aus, in dem du spielen möchtest und schon geht's los.

Gerade zu Beginn wirst du wohl oft nur auf der Reservebank sitzen und in der zweiten Mannschaft spielen. Ziel ist nun, dort zu überzeugen und es mit anständigen Leistungen schließlich in die erste Mannschaft zu schaffen. Nach jeder abgeschlossenen Partie beurteilt „FIFA 11“ nämlich, wie deine Leistungen auf dem Spielfeld waren. Um möglichst gut bewertet zu werden, ist folgendes zu beachten:

Halte dich unbedingt an deine Position – als Innenverteidiger bleibst du in der Regel im eigenen Feld und preschst bei Ballbesitz nicht im Alleingang nach vorne. Das gibt nämlich Minuspunkte en masse. Womit wir beim nächsten Punkt wären: Fußball ist ein Mannschaftsspiel. Alleingänge sind nicht erwünscht, viel besser werden hingegen Pässe zu Mitspielern bewertet. Fordere auch regelmäßig Pässe an, um für viele Ballkontakte zu sorgen. Wenn du die Chance hast, wage auch mal einen Torschuss. Wenn dieser gelingt, regnet es Pluspunkte und deine Spielerwerte verbessern sich gleich mit.

3.2 Als Manager die Mannschaft zum Pokalsieg führen

Du bist nicht fürs Spiel auf dem Feld gemacht? Viel lieber würdest du deine Mannschaft erfolgreich zur Meisterschaft führen? Dann ist der Manager-Modus wie für dich gemacht: Entscheide dich einfach für einen beliebigen Verein. Schon bekommst du einen Vertrag vorgelegt, den du nicht nur überfliegen, sondern aufmerksam lesen solltest. Hier sind unter anderem die jeweiligen Saisonziele zu finden – erfüllst du diese nicht, droht dir die Entlassung. Dabei sind die Saisonziele allesamt realistisch; ein internationaler Spitzenverein backt aber wohl größere Brötchen als etwa eine abstiegsgefährdete Mannschaft aus der zweiten Liga.

Bevor deine erste Saison als frisch gebackener Manager beginnt, solltest du einen Blick auf deine Mannschaftsaufstellung werfen. Sollten dir für bestimmte Positionen noch Spieler fehlen, solltest du diese jetzt auf dem Transfermarkt einkaufen. Gerade als Manager eines Spitzenclubs solltest du für jede Position mindestens zwei gute Spieler haben – durch die vielen Spiele ist das auch bitter nötig. Es kann immer mal ein Spieler krankheitsbedingt ausfallen. Als kleiner Verein solltest du entweder auf junge Talente oder alte Hasen setzen. Diese sind oft preiswerter, weil ihnen entweder noch die Erfahrung fehlt, oder sie niemand mehr haben will. Alternativ kannst du auch gute Spieler günstig leihen.

3.3 Spielertrainer oder auch: Das Mädchen für alles

Als Kombination aus Be-a-Pro- und Manager-Modus präsentiert sich der Spielertrainer. Wieder einmal erstellst du zunächst einen Spieler und wählst deinen Lieblingsverein respektive irgendeinen anderen aus. Als nächstes besuchst du deinen Verein und kannst dir für eine beliebige Position ein eigenes Alter Ego basteln. Alternativ kaufst du dir auf dem Transfermarkt den jeweiligen Spieler ein – das kostet aber gerade zu Anfang deiner Karriere noch teuer Geld.

Vor jedem anstehenden Spiel darfst du dich entscheiden, ob du nur dein Alter Ego spielen möchtest, oder aber die ganze Mannschaft gleichzeitig. So spielst du in den Spielen den Be-a-Pro-, vor und nach den Spielen den Manager-Modus, und wenn du magst, innerhalb der Spiele sogar Gott.

3.4 „Be a Goalkeeper“

Erstmals ist es nun auch möglich, innerhalb des Be-a-Pro-Modus die Position des Torwarts zu spielen. Auf den ersten Blick hört sich das wenig spannend an, aber Entwickler Electronic Arts hat hier wirklich gute Arbeit geleistet. Der Job als Torwart ist wahrlich nicht leicht – schließlich entscheidet dein Geschick, beziehungsweise eben auch Missgeschick, darüber, ob das Spiel verloren geht oder nicht.

Verläuft das Spiel „gut“, hast du als Torwart wenig bis gar nichts zu tun und stehst die meiste Zeit nur zwischen den beiden Pfosten. Dies ist aber glücklicherweise recht selten der Fall. Viel öfter kommt es zu brenzligen Situationen, die du anfangs kaum klären kannst. Denn wie im echten Leben ist das Timing schwierig, und so hechtest oder springst du entweder viel zu früh oder aber im Zweifel auch zu spät. Das Ergebnis sind Tore, die nicht sein müssen – es empfiehlt sich also, sich mit dieser Position zuvor in der Trainingsarena ausreichend vertraut zu machen.

Neben dem simplen Hechten und Springen kannst du Eckbälle beispielsweise auch mit der geballten Faust zurück ins Spielfeld schlagen oder aber dich selbst in einer Eins-zu-eins-Situation mit gezieltem Hechtsprung dem Stürmer in die Füße werfen. Zu Beginn wirst du wohl das ein oder andere Spiel verlieren, aber mit der Zeit gewöhnst du dich an die eher ungewöhnliche Position und Steuerung.

Autor: Stefan Seibert

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