FIFA - Entwickelt sich der Franchise zu einem Fußball-MMOG?

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Wie nun Peter Moore, Chef des Entwicklerstudios EA Sports, in einem aktuellen Interview mit der englischen Webseite mcvuk.com verlauten ließ, kann man sich offenbar in Zukunft einen stärkeren Fokus des FIFA-Franchises auf eine Online-Spielerfahrung durchaus vorstellen. Zwar hat man schon bereits mit FIFA Superstars einen reinen Online-Ableger der Serie mit rund 4,3 Millionen aktiven Usern, allerdings kann man sich eine Entwicklung der jährlich erscheinenden Haupt-Reihe in diese Richtung auch gut vorstellen, dies verriet er im Interview.

”Der Fußball ist für die meisten von uns eine nette Konstante. Wenn es gerade einmal kein Fußballspiel live zu sehen gibt, denken wir gerne darüber nach oder lesen etwas darüber. Wir können uns daher gut vorstellen, etwa eine persistente Welt zu erschaffen, die vielleicht hin und wieder durch über Datenträger ausgelieferte Patches erweitert wird. Denkbar wäre das etwa in Social-Networks oder mit Bezug zum Cloud-Gaming oder dergleichen. Das ist die Vision unseres Teams – egal wo man ist oder was man gerade für ein Gerät benutzt, es soll eine FIFA-Erfahrung geben”, so Moore.

Zudem ist er der Meinung, dass Datenträger nur noch etwa fünf Jahre lang fürs Gaming relevant sein werden:

”Persönlich denke ich, dass es noch etwa fünf Jahre lang Datenträger geben wird. Aber im Grunde genommen, ja, natürlich denke ich, dass es eine Zeit geben wird, zu der FIFA kein Datenträger mehr sein wird, der im September oder Oktober eines jeden Jahres auf die Spieler wartet, sondern vielmehr etwas, das wir 365 Tage im Jahr werden bieten können.”

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Die Verantwortlichen haben auch schon offenbar ein genaues Modell in ihren Vorstellungen:

”Das Geschäftsmodell ist einfach: Man akzeptiert, dass es eine große Mehrheit bei den Usern gibt, die niemals auch nur einen Cent bezahlen würden und man lernt, damit umgehen zu können. Zusätzlich wird es Leute geben, die tiefer in die Welt eintauchen wollen, so wie ich. Diese Leute können nicht einfach still sitzen und auf ihre drei oder wie viele auch immer täglichen Match-Credits warten. Also zahlen wir einfach um das Gameplay schneller zu machen und besser Teams zu kreieren. Das ist natürlich nett, aber auch nicht wirklich der Punkt. Was wir nun schon bald sehen werden ist, eine Verknüpfung zwischen FIFA Superstars und dem Freischalten von Features in FIFA 11”, so Peter Moore.

 

Weitere Themen: MMOG, FIFA 12 Demo, Electronic Arts

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