“FIFA 12” wurde von der GIGA-Redaktion gerade erst mit einer Traumwertung von 92% zum bisher besten, virtuellen Fussballspiel ausgezeichnet, da meldet sich EA schon mit ersten Informationen zu „FIFA 13“ zu Wort. Der Clou am direkten Nachfolger, der uns genau in einem Jahr erreichen dürfte, ist die Unterstützung von Bewegungssteuerung.
Ein gewagter Schritt, gilt Bewegungssteuerung wie Move doch bisher als vor allem ein Zugpferd für den Casual-Markt. Zwar greift deren Integration gerade auch im Sportspiel-Segment rasch um sich, die mit exakten Steuerungseingaben verwöhnte Fifa-Gemeinde dürfte allerdings noch einige Vorbehalte gegen Move & Co haben. Folgerichtig versuchte Executive Producer David Rutter diesen Skeptikern auch gleich etwas entgegensetzen: “Es geht darum, es wirklich in einer guten Art und Weise zum Teil des Spiels zu machen, anstatt es als klischeehaftes Marketing-Gimmick zu nutzen.”
EA ist sich also der sehr wohl bewusst, dass sie es mit einer anspruchsvollen Community zu tun haben. So wirklich vorstellen, kann man sich die Angelegenheit aber trotzdem nicht. So scheint wildes Gefuchtel in Momenten, in denen eine perfekte Flanke geschlagen oder eine Vorlage verwertet werden will, eher kontraproduktiv. Doch mit EA Canada haben wir es mit einem überaus kompetenten und ambitionierten Entwicklerstudio zu tun, welches in diesem Jahr mit „Fifa 12“ erneut unter Beweis stellen konnte, dass sie durchaus in der Lage sind, anspruchsvolle Vorgaben (neue Physik-Engine) zu vollster Zufriedenheit umzusetzen.
Vielleicht wird sich die Integration der Bewegungssteuerung in „Fifa 13“ aber auch nur auf bestimmte Bereiche des Spiels beschränken. Optional wird sie – so viel dürfte feststehen – aber auf jeden Fall sein.
